
FPÖ Wien thematisiert Vorwürfe zu Führungsstil und Struktur in der Stadtverwaltung
Die FPÖ Wien hat heute, Dienstag, im Rahmen einer Pressekonferenz im Rathaus Kritik am Führungsstil von Bürgermeister Michael Ludwig und an der Organisation der Stadtverwaltung geübt. Der nicht amtsführende Stadtrat Dominik Nepp warf dem Bürgermeister vor, ein „System aus Machtmissbrauch und Mobbing“ etabliert zu haben, in dem Posten nach Parteibuch vergeben und zentrale Entscheidungen in einem engen politischen Netzwerk getroffen würden. Als Beispiele für die negativen Auswirkungen dieser Politik nannte Nepp die „Rekordverschuldung“ der Stadt, die hohe Zahl an Mindestsicherungsbezieher*innen sowie gestiegene Lebenshaltungskosten. Kritisch äußerte er sich zudem zu einer Änderung der Wiener Stadtverfassung, die Beschlüsse im Stadtsenat auch ohne Anwesenheit aller amtsführenden Stadträt*innen ermöglicht, und kündigte an, eine Sondersitzung des Gemeinderats zu beantragen, in der die FPÖ einen Neuwahl-Antrag stellen werde.
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