Hammer zu geheimen Chats zwischen FPÖ und Identitären: Kickl muss sich endlich von Rechtsextremen Schlägertrupps distanzieren

Grüne: Die Verflechtungen der FPÖ mit den Identitären sind keine Ausrutscher, sondern haben System

„Die heute veröffentlichten Chats zwischen führenden Vertretern der FPÖ und der Identitären Bewegung zeigen einmal mehr: Die Verbindungen der FPÖ ins rechtsextreme Milieu sind kein Ausrutscher, sondern haben System“, warnt Lukas Hammer, Rechtsextremismussprecher der Grünen, anlässlich der neuen Enthüllungen im STANDARD.

„Die Identitäre Bewegung ist seit ihrer Gründung eng mit der FPÖ verflochten. Die veröffentlichten Chats zeigen erschreckend, wie selbstverständlich der Austausch zwischen führenden Freiheitlichen und den Identitären seit ihrer Gründung war. Wer jetzt noch von Einzelfällen spricht, verschließt bewusst die Augen vor der Realität. Immer neue rechtsextreme Vorfälle und Mitarbeiter mit Identitären-Bezug im blauen Parlamentsklub zeigen: Kickl hat mit dem Rechtsextremismus in seiner Partei nicht aufgeräumt – er hat ihn salonfähig gemacht“, hält Hammer fest.

„Die FPÖ muss endlich aufhören, sich nur dann von rechtsextremen Schlägertrupps zu distanzieren, wenn neue Enthüllungen öffentlich werden. Solange Personen aus dem Umfeld der Identitären in der FPÖ und ihrem Parlamentsklub Platz haben, sind seine Distanzierungen nichts als Etikettenschwindel. Wer es mit der Abgrenzung von Rechtsextremismus ernst meint, trennt sich konsequent von diesen Netzwerken – und nicht erst dann, wenn der öffentliche Druck unerträglich wird“, so Hammer.

Grüner Klub im Parlament
Telefon: +43-1 40110-6317
E-Mail: presse@gruene.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS. www.ots.at
© Copyright APA-OTS Originaltext-Service GmbH und der jeweilige Aussender