
ORF-„kulturMATINEE“ am 2. August: „Carmen – Geburt eines Mythos“, „Orte der Kindheit – Kristina Sprenger“
Danach: „Ikonen Österreichs – Die eingestürzte Reichsbrücke“ und „Die Kulturwoche“ – ab 9.05 Uhr in ORF 2 und auf ORF ON
Die von Lillian Moschen präsentierte „kulturMATINEE“ am Sonntag, dem 2. August 2026, um 9.05 Uhr in ORF 2 und auf ORF ON erzählt zunächst anlässlich der bevorstehenden Übertragung von Georges Bizets Opernklassiker „Carmen“ von den Salzburger Festspielen (live-zeitversetzt am 8. August um 20.15 Uhr in ORF 2) mit der Dokumentation „Carmen – Geburt eines Mythos“ die außergewöhnliche Entstehungsgeschichte eines der populärsten Werke der Opernliteratur und beleuchtet die Rezeption der Heldinnenfigur jenseits der Bühne. In einer anschließenden Ausgabe der TV-Reihe „Orte der Kindheit“ (10.00 Uhr) ist Moderator Peter Schneeberger mit Schauspielerin Kristina Sprenger, die erst am 26. Juli ihren 50. Geburtstag feierte, in Tirol unterwegs. Den ORF-Kulturvormittag beschließen eine Ausgabe der Kurzreihe „Ikonen Österreichs“ (10.30 Uhr) über „Die eingestürzte Reichsbrücke“ und „Die Kulturwoche“ (10.40 Uhr) mit aktuellen Berichten und Tipps.
Apropos Kristina Sprenger: Die Jubilarin ist im ORF außerdem im Südtirol-Landkrimi „Endabrechnung“ am Dienstag, dem 11. August, um 20.15 Uhr in ORF 1 (und auf ORF ON) als Kommissariatsleiterin zu sehen. Bereits am Samstag, dem 1. August, um 18.40 Uhr in ORF 1 zählt sie in einer Ausgabe der TV-Serie „Die Detektive“ mit dem Titel „Blackout“ zu den Mordverdächtigen.
„Carmen – Geburt eines Mythos“ (9.05 Uhr)
Ob damals oder heute – Georges Bizets „Carmen“ sorgte schon immer für Zündstoff. Uraufgeführt im März 1875 an der Opéra-Comique in Paris, schockierte das Werk das damalige Publikum. Der Komponist starb drei Monate später mit nur 36 Jahren – den späteren Siegeszug seines Oeuvres erlebte er nicht mehr. Doch wer war Georges Bizet und wie entstand der Mythos „Carmen“? Regisseur Jean Rousselot erzählt die außergewöhnliche Entstehungsgeschichte einer der populärsten Opern der Welt. Den roten Faden des Films bildet die fiktionalisierte Schilderung der Schlüsselmomente der Entstehung aus der Perspektive von Georges Bizet als Off-Stimme, insbesondere seine Begegnung mit Célestine Galli-Marié – Sängerin und Mitgestalterin des Werks. Darüber hinaus wird die Rezeption der Hauptfigur jenseits der Bühne beleuchtet – etwa auf der Kinoleinwand oder auch in der Werbung. Gemeinsam mit Literaturwissenschafterinnen und -wissenschaftern, Opernexpertinnen und -experten sowie Soziologinnen und Soziologen geht die Dokumentation den neu erdachten Enden der Oper auf den Grund, die auf Gewalt gegen Frauen aufmerksam machen sollen.
„Orte der Kindheit – Kristina Sprenger“ (10.00 Uhr)
In der 2018 entstandenen Folge der TV-Reihe „Orte der Kindheit“, die Künstlerinnen und Künstler an die Schauplätze ihrer Kinder- und Jugendtage begleitet, ist Peter Schneeberger mit Kristina Sprenger in Tirol unterwegs. Die ehemalige „Soko Kitzbühel“-Kommissarin und amtierende Intendantin der Festspiele Berndorf wurde in Innsbruck geboren, wo sie als zweite von drei Töchtern eines Forstingenieurs und ehemaligen Vizebürgermeisters der Stadt groß wurde. Bereits als Kind wuchs in ihr die Lust am Schauspielen, mit 15 nahm sie Schauspielunterricht bei Gretel Fröhlich und schnupperte Theaterluft am Innsbrucker Landestheater. Kristina Sprenger selbst beschreibt sich als sensibles und empathisches Kind, das jedoch auffallen und gefallen wollte. Wo sich ihr die Möglichkeit bot, etwas vorzutragen, aufzuführen oder darzubieten, stand sie ohne Scheu auf der Bühne. Die sympathische Künstlerin spricht über die Fantasiewelten ihrer Kindheit sowie ihre kindlichen Wünsche und Sehnsüchte. Gemeinsam treffen sie auf Freunde und Wegbegleiter aus Sprengers Jugend. Das Porträt gestaltete Ute Gebhardt.
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