Von KI-Bäckerei bis smartem Medikamentenmanagement: waff unterstützt Wiener Unternehmen bei Innovationen

Noch bis 27. August 2026 können kleine und mittlere Unternehmen (KMU) eine Förderung für innovative Projekte, Fachkräfte und neue Beschäftigung beantragen

Wiener Unternehmen entwickeln innovative Lösungen für die Zukunft – von KI-gestützten Produktionsprozessen bis zu smarten Systemen für Gesundheits- und Pflegeeinrichtungen. Mit der Förderung “Innovation und Beschäftigung“ unterstützt der waff kleine und mittlere Unternehmen (KMU) dabei, neue Ideen umzusetzen, qualifizierte Mitarbeiter*innen einzubinden und Produkte sowie Abläufe weiterzuentwickeln. Noch bis 27. August 2026 können Unternehmen die Förderung online beantragen.

INNOVATION SCHAFFT PERSPEKTIVEN FÜR UNTERNEHMEN UND BESCHÄFTIGTE

Vizebürgermeisterin und Arbeits- und Wirtschaftsstadträtin Barbara Novak betont: „Innovative Wiener Unternehmen stärken die Wettbewerbsfähigkeit und Zukunftsfähigkeit unseres Wirtschaftsstandorts. Mit der Innovationsförderung unterstützen wir Klein- und Mittelbetriebe dabei, ihre Ideen in konkrete Projekte zu verwandeln. Damit fördern wir den Wirtschaftsstandort Wien und schaffen gleichzeitig neue Beschäftigung beziehungsweise sichern bestehende Arbeitsplätze.“

waff-Geschäftsführer Marko Miloradović erklärt: „Gut ausgebildete Fachkräfte sind die Basis für Innovationen und wirtschaftlichen Erfolg. Mit der Innovationsförderung unterstützt der waff Wiener Unternehmen dabei, neue Ideen gemeinsam mit qualifizierten Mitarbeiter*innen umzusetzen. So entstehen bessere Produkte und Prozesse und gleichzeitig neue Beschäftigung.“

ERFOLGREICHE BILANZ: RUND 10,3 MILLIONEN EURO FÜR 192 UNTERNEHMEN

Von 2021 bis 2025 haben 192 Wiener Unternehmen Förderzusagen in der Höhe von rund 10,3 Millionen Euro erhalten. 277 Innovationsassistent*innen wurden neu eingestellt, zusätzlich wurden mehr als 140 neue Arbeitsplätze geschaffen. Allein 2025 erhielten 44 Unternehmen mit rund 700 Mitarbeiter*innen Förderzusagen und nahmen 55 Innovationsassistent*innen neu auf. Insgesamt beschäftigen die in den vergangenen fünf Jahren vom waff geförderten Unternehmen mehr als 3.200 Arbeitnehmer*innen.

Wie vielfältig Innovation in Wiener Unternehmen aussehen kann, zeigen drei aktuelle Projekte: Die Bäckerei Szihn entwickelt eine moderne Pilotfiliale mit KI-gestützten Prozessen. CARGOMETER GmbH arbeitet an einer international zertifizierten Lösung zur automatischen Vermessung von Fracht im laufenden Logistikprozess. Die Ing. Sumetzberger GmbH entwickelt mit dem „Smart Medication Robot“ ein automatisiertes Medikamentenmanagementsystem für Gesundheits- und Pflegeeinrichtungen. Vier Innovationsassistent*innen setzen die drei Projekte um. Darüber hinaus sollen bis zu zehn weitere Arbeitsplätze entstehen.

UNTERSTÜTZUNG FÜR PERSONAL, WEITERBILDUNG UND BERATUNG

Die Förderung „Innovation und Beschäftigung“ umfasst Zuschüsse zu den Personalkosten von Innovationsassistent*innen, zu innovationsbezogenen Weiterbildungskosten und bei Bedarf zu Beratungskosten. Der waff übernimmt 50 Prozent des Bruttoentgelts, insgesamt maximal 47.000 Euro. Für Weiterbildung sind bis zu 7.300 Euro und für Beratung bis zu 4.700 Euro möglich. Damit beträgt die reguläre Maximalförderung 59.000 Euro. Leistet das Vorhaben einen Beitrag zur Gleichstellung von Frauen und Männern im Unternehmen, kann zusätzlich ein Bonus von bis zu 5.000 Euro gewährt werden.

Anträge können noch bis 27. August 2026 gestellt werden. Details und Online-Antrag: www.waff.at/unternehmen/foerderung-innovation-und-beschaeftigung/

Mediensprecher waff
Johann Baumgartner
Telefon: +43 676 829 82 330
E-Mail: johann.baumgartner@waff.at

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