
GBH-Muchitsch: ROT-WEISS-ROTE VERGABEN stärken die Konjunktur, schaffen Arbeit und sichern Fachkräfte
Bauwirtschaft ist Konjunkturmotor für den gesamten Wirtschaftsstandort – Aufträge müssen heimische Wertschöpfung und Ausbildung stärken
Steigende Arbeitslosigkeit bei gleichzeitigem Fachkräftemangel zeigt den Handlungsbedarf am österreichischen Arbeitsmarkt. Für die Gewerkschaft BAU-HOLZ (GBH) liegt ein wesentlicher Schlüssel in ROT-WEISS-ROTEN VERGABEN: Öffentliche Aufträge sollen heimische Wertschöpfung sichern, Arbeitsplätze schaffen und Investitionen in die Ausbildung der Fachkräfte von morgen ermöglichen. Die Bauwirtschaft ist dabei der Konjunkturmotor für den gesamten Wirtschaftsstandort Österreich.
„Die aktuellen Arbeitsmarktzahlen zeigen deutlich: Österreich braucht mehr Beschäftigung und gleichzeitig mehr qualifizierte Fachkräfte. Beides gelingt nur mit einer aktiven Wirtschafts- und Investitionspolitik“, sagt GBH-Bundesvorsitzender Abg. z. NR Josef Muchitsch.
„Die Bauwirtschaft ist der Konjunkturmotor unseres Landes. Jeder zusätzliche Bauauftrag löst Folgeaufträge in Industrie, Gewerbe, Handel, Transport und zahlreichen Dienstleistungsbereichen aus. Wer in den Bau investiert, stärkt nicht nur eine Branche, sondern die gesamte Wirtschaft und schafft Beschäftigung weit über die Baustelle hinaus“, bekräftigt Muchitsch.
Muchitsch fordert deshalb eine konsequente ROT-WEISS-ROTE VERGABEPOLITIK: „Aufträge müssen dort Wirkung entfalten, wo Österreich am meisten davon profitiert – bei Betrieben, die hier Steuern zahlen, Menschen beschäftigen, Lehrlinge ausbilden und unsere hohen sozialen sowie kollektivvertraglichen Standards einhalten. Steuergeld muss heimische Wertschöpfung schaffen und darf kein Lohndumping finanzieren.“
Für Muchitsch sind ROT-WEISS-ROTE VERGABEN die wirksamste Wirtschaftsförderung: „Jeder Auftrag, der an einen heimischen Betrieb geht, sichert Arbeitsplätze, stärkt die Konjunktur und sorgt dafür, dass Unternehmen auch weiterhin in die Ausbildung junger Menschen investieren können.
„Regionale Vergaben sind wie Saatgut. Wer heute heimische Betriebe mit Aufträgen versorgt, erntet morgen Fachkräfte, Arbeitsplätze und wirtschaftliche Stärke. Genau deshalb sind öffentliche Aufträge weit mehr als eine wirtschaftliche Entscheidung – sie sind eine Investition in die Zukunft unseres Landes“, so Muchitsch.
Angesichts der anhaltenden Fachkräfteengpässe brauche Österreich daher mehr Investitionen in die duale Ausbildung, erklärt Muchitsch: „Jeder zusätzliche Lehrling ist eine Investition in die Zukunft unseres Wirtschaftsstandortes. Die Fachkräfte von morgen wachsen dort, wo heute regional vergeben wird. Wer heute in Ausbildung investiert, verhindert morgen den Fachkräftemangel. Deshalb brauchen wir mehr Ausbildungsplätze und Betriebe, die für ihre Ausbildungsleistung auch die entsprechenden Perspektiven durch öffentliche Aufträge erhalten“, und weiter:
„ROT-WEISS-ROT BAUEN bedeutet deshalb weit mehr, als Gebäude zu errichten. Es bedeutet, die Konjunktur anzukurbeln, Wertschöpfung im Land zu halten, gute Arbeitsplätze zu schaffen und Fachkräfte für die Zukunft auszubilden.“
Muchitsch abschließend: „Öffentliche Milliarden müssen öffentliche Wirkung entfalten: heimische Aufträge, heimische Arbeitsplätze und heimische Fachkräfte. ROT-WEISS-ROTE VERGABEN sind die beste Wirtschaftsförderung – und genau das ist ROT-WEISS-ROT BAUEN.“
GBH Presse
Thomas Trabi, MA
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