
9. Theaterfestival „HIN & WEG“ in und um Litschau
Über 130 Einzelveranstaltungen ab 7. August
Das Theaterfestival „HIN & WEG“ startet in Kürze in seine neunte Saison und bietet vom 7. bis 16. August unter dem Motto „Schuld und Schönheit“ über 130 Einzelveranstaltungen in und um Litschau. Über die Bühne gehen die „Tage für zeitgenössische Theaterunterhaltung“ mit ihren Erst- und Uraufführungen, weiteren Stücken, szenischen Lesungen, Hörspielen, Diskussionen etc. im Herrenseetheater, im Theaterhaus Moment, im Brauhausstadl, in der freien Natur und an weiteren außergewöhnlichen Orten.
Eröffnet wird am 7. August am späten Nachmittag im Theaterhaus Moment in Litschau mit einer neu produzierten und erstmals in Österreich aufgeführten Tanzperformance des Südböhmischen Theaters Budweis unter dem Titel „Young, beautiful and forever“, gefolgt von „Ungeregelt“ von Luna Projects, dem Publikumserfolg aus dem Vorjahr, ab 20.30 Uhr im Herrenseetheater. Im Anschluss klingt der Eröffnungsabend mit gesungener Dramatik von Die Nowak im Glasfoyer des Herrenseetheaters aus.
Zeitgenössisches Tanztheater bietet in Folge auch der „Tanz der Zilien“ von Ilona und Doris Roth, „Superbodies“ von dance beyond und „Wo ist Walzer“ von kollektiv kunststoff. Ur- bzw. Erstaufführungen kommen vom beamen ensemble mit „Invers“ und „Mosaik“, der Anton Bruckner Universität Linz mit „schön.schöner.am schönsten”, Johannes Deckenbachs „Don Giovanni unrasiert“, Fabian Eders „Tanz der Dämonen“, „KörperSchafft“ von Luna Projects und „Die 7 Marien“ von Marlene Reiter.
Ungewöhnliches Musiktheater bringt Mercedes Echerer mit „Arrivederci Roma. Das Geheimnis der Rozsanéni“ auf die Bühne, bumbumpieces & vanderbolten production treten „Zur Rettung der Blasmusik“ an, Sören Kneidl erinnert in „Frankenstein 2.0“ an Mary Shelley. Klassische Stoffe der Literatur zur Basis haben „Macht Liebe Tod. Szenenabend mit Musik“ als Romeo-und-Julia-Adaption sowie „Rosenkranz & Güldenstern sind tot“ von Johanna Kainz jeweils nach William Shakespeare bzw. „Faust. Der Tragödie Allerlei“ des Schuberttheaters und „Lottes Werther“ von Anja Jemc jeweils nach Johann Wolfgang Goethe. Musik steht bei „HIN & WEG“ in Form abendlicher Lounge-Konzerte mit Die Nowak, Elsa//JUMP, dem Blonden Engel, dem Schottischen Prinzip sowie Sigrid Horn gemeinsam mit Flora Geißelbrecht bzw. als Begleitung etwa von Andrea Nitsches „Verborgene Texte“, Doris Weiners szenischer Lesung „Agnes Bernauer“ sowie der vier Matineen von Bernhard Fellinger auf dem Programm.
Dieses „Fellingers Früh.Stück“ umkreist das Festivalmotto und versammelt in Summe rund ein Dutzend Podiumsgäste zu den Themen „Wunsch und Wirklichkeit“, „Im Auge des Betrachters“, „Schuld und Sühne“ sowie „Schuldgefühle und Vorurteile“, während Katharina Stemberger morgens die Zeremonienmeisterin der literarisch-philosophischen „Teelöffel.Lounge“ gibt. Mit der Hochschule für Schauspielkunst Ernst Busch, dem Max Reinhardt-Seminar Wien, der Musik und Kunstuniversität Wien und der Anton Bruckner Privatuniversität Linz sind heuer vier universitäre Ausbildungshäuser der darstellenden Kunst bei „HIN & WEG“ mit dabei.
Weitere Fixpunkte des Festivals sind das morgendliche „Theater-Yoga“ am Ufer des Herrensees, Küchenlesungen in Form von Mittagessen im privaten Rahmen u. a. mit Eva Mayer und Till Firit, Christa und Kurt Schwertsik, Ursula Scheidle und Bernhard Fellinger, Babett Arens und Florentin Groll, Hörspiele an ungewöhnlichen Orten wie „Der Weibsteufel“ und „Die Vitaminlüge“ von Ursula Scheidle sowie für Nachtschwärmer das „Feuergespräch“, ein Symposion am Feuerkorb, wo man das Erlebte Revue passieren lassen kann. Zwischen den beiden Festival-Wochenenden finden in bewährter Weise Theater-Workshops statt. Nicht zuletzt bieten die „Theater.Pfade“ auch heuer wieder Tagesprogramme mit fix zusammengestellten Veranstaltungsfolgen, zur Auswahl stehen die drei Pakete „Von Hin bis Weg“, „Quer.Beet“ und „Die Essenz“.
Nähere Informationen, das detaillierte Programm und Karten unter 01/4802102, e-mail office@hinundweg.jetzt und www.hinundweg.jetzt.
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