
Stocker/Totschnig zu historischer Trockenheit: Gemeinsam handeln, um Landwirtschaft durch die Dürre zu bringen
Liquidität sichern, Ernten absichern, Betriebe unterstützen – gemeinsamer Schulterschluss für unsere Bäuerinnen und Bauern
Die anhaltende Trockenheit stellt die österreichische Landwirtschaft vor große Herausforderungen. Sollte sich die Wetterlage nicht nachhaltig entspannen, könnte 2026 das trockenste Jahr seit Beginn der Aufzeichnungen werden. Erste Schätzungen gehen bei der Getreideernte von Ertragseinbußen von durchschnittlich rund 20 Prozent gegenüber dem Vorjahr aus. Besonders dramatisch ist die Lage im Grünland: Auf zahlreichen Futterflächen drohen Ausfälle von bis zu 50 Prozent. Auch bei Mais, Erdäpfel, Soja, Zuckerrüben und Kürbis zeichnen sich massive Ernteeinbußen ab. Bereits jetzt kommt es in einzelnen Regionen zu vorgezogenen Almabtrieben, Futter- und Wassermangel sowie ersten Notverkäufen und Schlachtungen von Rindern.
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