
Umbau des NÖ Landtagssitzungssaales liegt im Zeitplan
LH Mikl-Leitner und LT-Präsident Wilfing überzeugten sich vom Baufortschritt – Fertigstellung für September 2027 geplant
Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner und Landtagspräsident Karl Wilfing haben sich gemeinsam mit Christoph Reiter, Leiter der Abteilung Gebäude- und Liegenschaftsmanagement des Landes Niederösterreich, ein Bild vom Umbau des Landtagssitzungssaales gemacht. Die Arbeiten liegen im Zeitplan und nach aktuellem Stand auch unter dem veranschlagten Budget von 11,2 Millionen Euro.
„Unser Landhaus steht für eine moderne und bürgernahe Verwaltung, und der Landtag steht für eine lebendige parlamentarische Demokratie. Mit diesem Umbau schaffen wir die Voraussetzungen dafür, dass der zentrale Ort der demokratischen Debatte in Niederösterreich auch in Zukunft für alle Menschen zugänglich, modern ausgestattet und seiner besonderen Bedeutung entsprechend gestaltet ist“, betont Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner. „Besonders erfreulich ist, dass wir sowohl beim Zeitplan als auch bei den Kosten sehr gut unterwegs sind.“
Seit dem Baustart im Februar wurde der Landtagssaal vollständig entkernt, die bisherige Besuchertribüne abgerissen und eine neue Tribüne errichtet. Zudem wurden neue Zugänge auf beiden Ebenen geschaffen. Im Juli wurden für die Arbeiten an der Fassade rund 50 jeweils knapp 300 Kilogramm schwere Glaselemente entfernt. Aktuell wird an der Heiz- und Kühldecke, der neuen Fassade sowie an den Sanitärbereichen gearbeitet. Künftig stehen auf beiden Ebenen barrierefreie Sanitäreinrichtungen zur Verfügung.
Landtagspräsident Karl Wilfing: „Mit dem Umbau machen wir den Landtagssaal fit für die kommenden Jahrzehnte. Barrierefreiheit und moderne Technik für Besucher, Mitarbeiter und Abgeordnete stehen dabei im Mittelpunkt. Barrierefreiheit ist nicht nur eine Notwendigkeit für Einzelne, sie macht den Saal für alle offener, freundlicher und uns im Umgang miteinander insgesamt vielleicht auch achtsamer.“ Gleichzeitig werde auf einen sparsamen Umgang mit öffentlichen Mitteln geachtet: „Allein mit dem Ausweichquartier im eigenen Haus sparen wir mehr als eine halbe Million Euro. Umso erfreulicher ist, dass wir derzeit auch beim Gesamtbudget auf Kurs sind.“ Während des Umbaus tagt der NÖ Landtag im Leopoldsaal. Die letzte Sitzung dort ist für Juni bzw. Juli 2027 vorgesehen, im September 2027 soll der Landtag in den sanierten Sitzungssaal zurückkehren.
Christoph Reiter zieht eine positive Zwischenbilanz: „Wir haben aktuell keine Verzögerungen und gehen nach heutigem Stand davon aus, dass der Landtagssitzungssaal fristgerecht fertig wird. Auch finanziell sind wir gut unterwegs und liegen derzeit unter dem veranschlagten Budget von 11,2 Millionen Euro. Bei einem Projekt dieser Größenordnung bleiben wir mit Prognosen vorsichtig, die Entwicklung stimmt uns aber sehr positiv.“
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