
Ofenauer: Ex-Verteidigungsminister Kunasek fällt Bundesheer in den Rücken
ÖVP-Wehrsprecher kritisiert Blockadehaltung des Landeshauptmanns bei Wehrdienstreform: Wer als Minister die Verlängerung gefordert hat und sie heute blockiert, hat kein Rückgrat
„Mario Kunasek hat als Verteidigungsminister selbst das Modell sechs plus zwei gefordert und die Verlängerung des Wehrdienstes zur Diskussion gestellt. Heute, wo die Bundesregierung genau diese Stärkung des Bundesheeres umsetzt, verweigert er die Unterstützung. Das ist kein Kurs, das ist Opportunismus. Ein ehemaliger Verteidigungsminister ohne Rückgrat lässt unser Bundesheer im Stich. Die Ausrede, die Reform gehe ihm nicht weit genug, ist durchschaubar. Wer mehr für das Bundesheer will, stimmt nicht gegen mehr für das Bundesheer. Kunasek weiß ganz genau, dass diese Reform eine Zweidrittelmehrheit im Parlament braucht. Wer sie blockiert, blockiert höheren Sold für unsere Grundwehrdiener, eine schlagkräftige Miliz und die erste Reform, die das Bundesheer stärkt. Das ist Fundamentalopposition auf dem Rücken unserer Soldatinnen und Soldaten“, hält ÖVP-Wehrsprecher Friedrich Ofenauer fest.
„Die FPÖ muss sich entscheiden: Steht sie zum Bundesheer oder steht sie zu Parteitaktik? Als Minister hat Kunasek von einem wehrhaften Österreich gesprochen. Als Landeshauptmann trägt er dazu bei, dass es genau das nicht wird. Unsere Soldaten haben sich eine FPÖ verdient, die das Bundesheer nicht als Geisel für Parteipolitik nimmt“, so Ofenauer.
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