Schon wieder vier Katzenbabys ausgesetzt!

Direkt neben Bundesstraße – gerade erst Augen geöffnet

Man kann es gar nicht glauben, was sich diesen Sommer an Tierleid abspielt. Neben Horrormeldungen über Schweine- und Rinderskandale spitzt sich die Lage der verwaisten Katzenbabys immer mehr zu. „Wir bekommen immer noch mehrmals pro Woche ausgesetzte oder zurückgelassene Katzen. Diesmal ist es wieder besonders tragisch. Vier Findelkinder wurden kurzerhand bei einem Haus direkt an der Bundesstraße ins hohe Gras geschmissen. Sie hatten gerade erst die Augen geöffnet, die vom Katzenschnupfen bereits entzündet sind. Sie sind also erst rund zehn Tage alt und schon wurden sie skrupellos von der Mutter getrennt“, stellt Pfotenhilfe-Chefin Johanna Stadler entsetzt fest. “Als erstes musste ich die Kleinen dringend füttern, weil sie so vor Hunger schrien.”

Glücklicherweise wurde das Quartett von Anrainern an der B148 in Kirchdorf am Inn (Bezirk Ried im Innkreis, OÖ) gefunden und zum fast eine Stunde entfernten Tierschutzhof Pfotenhilfe nahe der Grenze zu Salzburg gebracht. Dort werden die hilflosen Babys nun von Johanna Stadler persönlich gewärmt und fast rund um die Uhr mit dem Flascherl gefüttert.

Die Pfotenhilfe appelliert an Katzenhalter, sich endlich ans Tierschutzgesetz zu halten und ihre Katzen kastrieren zu lassen. „Diese Ignoranz verursacht viel Tierleid und ist kein Kavaliersdelikt!“, so Stadler. „Ein Verstoß gegen die Kastrationspflicht kann tausende Euro Verwaltungsstrafe verursachen, für das Aussetzen von Tieren drohen sogar Freiheitsstrafen von bis zu zwei Jahren.“ Beobachtungen und Hinweise zu diesem Fall und generell zu schlechter Tierhaltung oder Tierquälerei können – wenn nötig anonym – über das Kontaktformular auf www.pfotenhilfe.at übermittelt werden.

Verein PFOTENHILFE
Jürgen Stadler
Telefon: +436648485550
E-Mail: juergen.stadler@pfotenhilfe.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS. www.ots.at
© Copyright APA-OTS Originaltext-Service GmbH und der jeweilige Aussender