
SP-Neumayer: „Der Gemeindebau ist und bleibt das Herzstück des Roten Wien und er gehört den Wienerinnen und Wienern”
Wien baut aus statt zu verkaufen: 1.500 neue Gemeindewohnungen und mehr als 22.800 geförderte Wohnungen bis 2030
Ein unmissverständliches Bekenntnis zum kommunalen Wohnbau legt SPÖ Wien-Landesparteisekretär Jörg Neumayer, MA, ab: „Der Gemeindebau ist und bleibt im Eigentum der Stadt Wien. Er steht nicht zur Diskussion und nicht zum Verkauf. Ganz im Gegenteil wird er in Zukunft weiter ausgebaut. Während andernorts allein der Markt entscheidet, betreibt Wien seit mehr als 100 Jahren aktive Wohnbaupolitik und sorgt so für leistbare Mieten nicht nur im kommunalen Sektor, sondern auch am privaten Wohnungsmarkt. Wir haben in den vergangenen Jahren Milliarden in den sozialen Wohnbau investiert und wir investieren weiter.“***
Die Dimension des Wiener Modells ist international einzigartig: In den 220.000 Wiener Gemeindewohnungen leben rund 500.000 Menschen, dazu kommen 200.000 geförderte Miet- und Genossenschaftswohnungen. Insgesamt wohnen damit rund 60 Prozent der Wiener:innen in einer geförderten Wohnung. „Sozialer Wohnbau ist in Wien keine Randerscheinung, sondern Normalität. Er ist Teil der Daseinsvorsorge und arbeitet nicht gewinnorientiert, sondern für das Wohl der Wienerinnen und Wiener. Die Mieten im sozialen Wohnbau liegen unter jenen am privaten Markt“, so Neumayer.
Das Wiener Modell gilt weit über die Stadtgrenzen hinaus als Vorbild: „EU-Wohnkommissar Dan Jørgensen wählte Wien als erste Station seiner Europa-Tour zum neuen EU-Plan für leistbares Wohnen. Die OECD empfiehlt das österreichische Modell der Wohnungsgemeinnützigkeit als vorbildhaft. Die New York Times nannte Wien ein Mieterparadies, und viele internationale Delegationen kommen regelmäßig nach Wien, um vom Wiener Modell zu lernen. Man reist nicht um die halbe Welt, um ein Auslaufmodell zu studieren“, unterstreicht Neumayer.
Der SPÖ Wien-Landesparteisekretär betont weiter: „Bis 2030 werden 1.500 zusätzliche Gemeindewohnungen auf den Weg gebracht. Im Rahmen der Wohnbau-Offensive 2024+ befinden sich bis 2030 mehr als 22.800 geförderte Wohnungen für über 45.000 Menschen in Entwicklung bzw. Umsetzung. Und mit der 2019 eingeführten Widmungskategorie ‚Geförderter Wohnbau‘ sind bei Flächen, die neu in Wohngebiet umgewidmet werden, zwei Drittel dem sozialen Wohnbau vorbehalten.“
Auch der Bestand wird konsequent modernisiert: Allein in die laufende Sanierung von rund 100 Wohnhausanlagen investiert Wien 1,37 Milliarden Euro. Davon profitieren knapp 16.000 Haushalte mit rund 40.000 Menschen. Seit 2020 wurden bereits 91 Sanierungen abgeschlossen und damit die Wohnqualität von mehr als 26.000 Gemeindebau-Bewohnerinnen und -Bewohnern spürbar verbessert.
Neumayer abschließend: „Unbefristete Mietverträge im kommunalen Sektor geben den Mieterinnen und Mietern Sicherheit und Planbarkeit. In Wien ist Wohnen keine Ware, sondern ein Grundrecht und die Voraussetzung für ein gutes Leben.“ (Schluss)
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