
Schach-Staatsmeisterschaften in Linz: Nervenstärke gefragt!
Landeshauptmann Thomas Stelzer und Oberbank-Generaldirektor Martin Seiter eröff-nen die entscheidende Phase im Titelkampf!
Neun Tage, neun Runden und zehn der besten Schachspieler Österreichs: Im Linzer Oberbank-Donauforum wird derzeit um jeden halben Punkt gekämpft. Nach fünf Runden geht die österreichische Staatsmeisterschaft nun in ihre entscheidende Phase. Im Rennen um den Titel ist noch alles offen.
Noch bis zum 23. August wird im geschlossenen Rundenturnier um den Staatsmeistertitel in der offenen Klasse gespielt. Parallel dazu sind rund 100 Spielerinnen und Spieler beim stark besetzten Oberbank Challenger Open am Start. Die Staatsmeisterschaft der Frauen wird ebenfalls im Rahmen des Challenger-Turniers ausgetragen.
Zur Halbzeit des neuntägigen Schachfestivals erhielt das Turnier prominenten Besuch: Oberösterreichs Landeshauptmann Thomas Stelzer und der designierte Generaldirektor der Oberbank, Martin Seiter, eröffneten den Spieltag und machten gemeinsam den symbolischen ersten Zug.
„Ich freue mich, dass Oberösterreich Gastgeber dieses Spitzenbewerbs ist. Schach steht für strategisches Denken, Konzentration und Weitblick – und begeistert Menschen über Generationen hinweg. Ich wünsche allen Teilnehmenden spannende Partien und viel Erfolg“, so Landeshauptmann Thomas Stelzer.
„Schach und Wirtschaft haben viel gemeinsam: Gute Entscheidungen brauchen Strategie, ein Gespür für Chancen und Risiken und manchmal auch den Mut, neue Wege zu gehen. Wir freuen uns sehr, dem österreichischen Schachsport bereits zum dritten Mal in unserem Donauforum eine Bühne bieten zu können“, so Generaldirektor Martin Seiter.
ZWISCHENSTÄNDE NACH DER FÜNFTEN RUNDE
Gleich drei Spieler liegen nach fünf Runden mit jeweils 3,5 Punkten an der Spitze. Titelverteidiger und Großmeister Dominik Horvath führt aufgrund der Feinwertung vor Nationalspieler Valentin Baidetsky und dem erst 19-jährigen Laurenz Borrmann. Nur einen Punkt dahinter lauern Großmeister Felix Blohberger, Nachwuchstalent Lukas Dotzer und Lokalmatador Lukas Leisch. Die Entscheidung um den Staatsmeistertitel ist damit völlig offen.
Auch im Oberbank Challenger Open könnte das Rennen zur Halbzeit kaum spannender sein. Besonders erfreulich aus oberösterreichischer Sicht: Mit Jakob Postlmayer und David Schernthaner kämpfen gleich zwei heimische Spieler ganz vorne um den Turniersieg und damit auch die Qualifikation für das Rundenturnier der Staatsmeisterschaft 2027.
OLGA BADELKA FÜHRT BEI DEN FRAUEN
Im Kampf um den Staatsmeistertitel der Frauen hat sich die Internationale Meisterin Olga Badelka nach fünf Runden mit starken vier Punkten eine hervorragende Ausgangsposition erspielt. Titelverteidigerin Veronika Exler folgt knapp dahinter mit 3,5 Punkten. Für ein Ausrufezeichen sorgt auch die erst 14-jährige Oberösterreicherin Alina Donets: Seit gestern die jüngste Woman FIDE Master in der Geschichte des österreichischen Schachbunde, liegt das Nachwuchstalent nach fünf Runden auf Rang drei der Frauen-Staatsmeisterschaft und damit mitten im Rennen um die Medaillen.
„Neun Tage lang ist Linz wieder die offizielle Schachhauptstadt Österreichs. Die Bedingungen hier sind wie immer perfekt und können sich auch im europaweiten Vergleich sehen lassen. Ein großer Dank gilt allen unseren Partnern, allen voran dem Oberbank Donauforum“, so Michael Stöttinger, Präsident des Österreichischen Schachbundes.
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