Neue Primärversorgungs­einheit Medizin Währing stärkt die Gesundheits­versorgung im 18. Bezirk

Der Ausbau der Primärversorgung geht voran: Ein Team aus Ärzt*innen und anderen Gesundheitsberufen, längere Öffnungszeiten und ein breites Leistungsangebot stärken die Versorgung.

Mit der Eröffnung der Primärversorgungseinheit PVZ Medizin Währing erweitern die Österreichische Gesundheitskasse (ÖGK) und die Stadt Wien das wohnortnahe Angebot der kassenärztlichen Versorgung in der Bundeshauptstadt. Drei Kassenplanstellen für Allgemeinmedizin sowie ein interprofessionelles Team sorgen künftig für eine umfassende Betreuung der Patientinnen und Patienten.

Medizin Währing wird von Dr.in Veronika Aftenberger, Dr. Patrik Gebhart und Dr. Mario Stanic geführt. Dabei arbeiten sie eng mit diplomierten Gesundheits- und Krankenpflegepersonen, Ordinationsassistentinnen und Ordinationsassistenten sowie Fachkräften aus den Bereichen Diätologie und Klinischer Psychologie zusammen.

UMFASSENDE VERSORGUNG UNTER EINEM DACH

„Unser Ziel ist es, Medizin im Team zu leben. Durch die enge Zusammenarbeit unterschiedlicher Gesundheitsberufe können wir unsere Patientinnen und Patienten umfassend begleiten und ihnen eine moderne, persönliche und gut koordinierte Versorgung bieten. Wir freuen uns sehr, dieses Angebot nun nach Währing zu bringen“, sagen Dr.in Veronika Aftenberger, Dr. Patrik Gebhart und Dr. Mario Stanic.

Das Leistungsspektrum umfasst unter anderem Vorsorgeuntersuchungen, Impfungen, die Behandlung von Kindern ab dem ersten Lebensjahr, Laboruntersuchungen, EKG, Wundversorgung, Hausbesuche sowie die Betreuung chronisch kranker Patientinnen und Patienten. Ergänzt wird das Angebot durch klinische Psychologie und Diätologie.

Mit großzügigen Öffnungszeiten an fünf Tagen pro Woche bietet die neue Primärversorgungseinheit eine zentrale Anlaufstelle für die medizinische Grundversorgung im Bezirk. Ab Jänner 2027 werden die Öffnungszeiten nochmals erweitert.

MEHR KASSENMEDIZIN FÜR WÄHRING

„Primärversorgungseinheiten sind ein wesentlicher Baustein einer modernen Gesundheitsversorgung. Sie stärken die Allgemeinmedizin, bieten den Menschen eine wohnortnahe Versorgung mit erweiterten Öffnungszeiten und entlasten gleichzeitig Spitalsambulanzen. Mit der neuen Primärversorgungseinheit in Währing investieren wir gezielt in eine hochwertige Versorgung unserer Versicherten“, betont KommR. Ing. Walter Seemann, Vorsitzender des Landesstellenausschusses der ÖGK in Wien.

„Mit jeder neuen Primärversorgungseinheit wird die Gesundheitsversorgung in Wien ein Stück weiter verbessert. Wir haben in Wien schon frühzeitig auf diese erweiterte Versorgungsmöglichkeit gesetzt und Gesundheitszentren wie das PVZ Medizin Währing zeigen, dass die Wiener Bevölkerung dieses Angebot sehr gut annimmt, es zeigt aber auch, dass sehr viele Ärztinnen und Ärzte bzw. die Beschäftigten in den Primärversorgungseinheiten ein sehr großes Interesse daran haben, auf diese umfassendere und vernetzte Art und Weise ihre Dienste anzubieten. Bis Ende 2030 soll es in Wien 169 regionale Gesundheitszentren geben, davon mindestens 80 Primärversorgungseinheiten. Die Stadt Wien wird gemeinsam mit der Ärzteschaft und der Österreichischen Gesundheitskasse intensiv daran arbeiten, dass wir dieses Ziel gemeinsam erreichen“, so der Wiener Gesundheitsstadtrat Peter Hacker.

„Primärversorgungseinheiten sind auch in Währing ein wichtiges Element einer modernen niedergelassenen Versorgung. Jedes der in Wien zur Verfügung stehenden Versorgungsmodelle deckt unterschiedlichste individuelle Bedürfnisse der Versicherten sowie der dort tätigen Kassenärztinnen und -ärzte ab: Einzelordinationen ebenso wie Gemeinschafts- und Gruppenpraxen oder Primärversorgungseinheiten“, sagt OMR Dr. Johannes Steinhart, Präsident der Kammer für Ärztinnen und Ärzte in Wien.

PRIMÄRVERSORGUNGSHEIT: MODELL DER ZUKUNFT

Die ÖGK unterstützt den Ausbau der Primärversorgung durch Anschubfinanzierungen und Beratungsleistungen. Der Ausbau der Primärversorgung ist ein wesentlicher Beitrag, um die Gesundheitsversorgung nachhaltig und zukunftsfit zu gestalten. Primärversorgungseinheiten stärken die Allgemeinmedizin, ermöglichen eine enge Zusammenarbeit verschiedener Gesundheitsberufe und entlasten gleichzeitig Spitalsambulanzen. Patientinnen und Patienten profitieren von längeren Öffnungszeiten, einer koordinierten Betreuung und einem erweiterten Leistungsangebot aus einer Hand. Österreichweit gibt es derzeit 119 Primärversorgungseinheiten, davon 40 in Wien. Mit der Eröffnung des PVZ Medizin Währing wird das wohnortnahe Versorgungsangebot in Wien weiter ausgebaut.

Stadt Wien
Mag. Norbert Schnurrer
E-Mail: norbert.schnurrer@wien.gv.at

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