Horror-Mast: Tiere verhungern und Kontrollsysteme versagen

VGT konfrontiert Landwirt vor Betrieb und übt Kritik an den Behörden. Den Tieren vor Ort muss umgehend geholfen werden!

Im Fall des gestern aufgedeckten Mastbetriebs mit horrenden Haltungsbedingungen für rund 1.000 Rinder, Ziegen und Schafe sind längst nicht alle Fragen beantwortet. Insbesondere den extrem mageren Tieren, die in den dem VGT zugespielten Videoaufnahmen, teilweise schon bewegungsunfähig am Boden liegen und augenscheinlich akut unterernährt und krank sind, muss sofort geholfen werden, bevor noch mehr Tiere qualvoll sterben.

Am gestrigen Morgen stellte David Richter, VGT-Kampagnenleiter, den Landwirt mit Tierhaltungsverbot bei der Betriebszufahrt zur Rede: „Ich habe ihn gefragt, warum er immer noch im Stall mit den Tieren arbeitet. Ich habe Fotos von den verhungerten Ziegen und den Rindern in der Gülle gezeigt. Er hat bestritten, im Stall zu arbeiten, obwohl wir den aktuellen Videonachweis dafür haben.“ Mehrmals überfuhren der Landwirt und Familienangehörige mit ihren Autos dabei beinahe Katzen, die sich vor dem Betrieb aufhielten.

DIE GANZE FAMILIE BETROFFEN

Nach dem Tierhaltungsverbot im Mai 2023 ging die offizielle Haltung der Tiere im Betrieb an die Frau des ehemaligen Betreibers über. Ein Tierhaltungsverbot verbietet nicht nur den Besitz, sondern auch den Umgang mit Tieren. Ein Verstoß dagegen kann zur Tierabnahme führen. Es läuft jedoch auch gegen die aktuelle Betreiberin bereits ein Verfahren wegen eines Tierhaltungsverbots (liegt derzeit wegen Beschwerde beim Landesverwaltungsgericht Niederösterreich).

VGT – VEREIN GEGEN TIERFABRIKEN
David Richter
Telefon: 00436765852629
E-Mail: medien@vgt.at
Website: https://vgt.at/

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