MAK-Generaldirektorin Lilli Hollein zu den Sicherheitsvorkehrungen bei „GLANZSTÜCKE“

Ausstellung wieder geöffnet, sicherer Ausstellungsbetrieb gewährleistet

Die Ausstellung „GLANZSTÜCKE. Van Cleef & Arpels High Jewelry × Meisterwerke aus der MAK-Sammlung“ ist seit heute, Freitag, 28. August 2026, wieder regulär geöffnet. Die Voraussetzungen für die Wiedereröffnung wurden in enger Abstimmung mit der Polizei geprüft. Der sichere Ausstellungsbetrieb ist gewährleistet.

Bei der bewaffneten Tat am Donnerstag wurde ein Schmuckstück von hohem Wert entwendet. Verletzt wurde niemand.

„Der Raub eines Schmuckstücks von Van Cleef & Arpels von hohem Wert trifft uns schwer. Gerade angesichts der Vorfälle in bedeutenden Museen in den vergangenen Jahren haben wir das zum Anlass genommen, unsere eigenen Sicherheitsvorkehrungen im Museum im Allgemeinen genau zu prüfen. Gemeinsam mit unserem Partner Van Cleef & Arpels wurde dann spezifisch für diese Ausstellung ein Konzept erarbeitet und Sicherheitsfragen sehr ernst genommen und alle Sicherheitsvorkehrungen sorgfältig vorbereitet. Als es dennoch zu dieser bewaffneten Tat kam, haben unsere Mitarbeiter*innen besonnen reagiert, die vorgesehenen Abläufe eingehalten und richtig gehandelt. Glücklicherweise wurde niemand verletzt. Das ist das Wichtigste.“, erklärt MAK-Generaldirektorin Lilli Hollein.

Für die Ausstellung wurde von Van Cleef & Arpels in Zusammenarbeit mit dem MAK ein eigenes Sicherheitskonzept erstellt. Die Sicherheitsvorkehrungen entsprechen den für internationale Ausstellungen üblichen höchsten Standards für die Präsentation von Schmuckstücken. Zum Einsatz kamen in die Wände integrierte Panzerglas-Sicherheitsvitrinen.

Die Sicherheitsdienstleistungen vor Ort wurden an einen externen Sicherheitsdienstleister vergeben. Nachdem einer der Täter bewaffnet war, hatte für das Sicherheitspersonal oberste Priorität, die Besucher*innen sicher aus den Ausstellungsräumen zu bringen und eine unmittelbare Konfrontation mit den Tätern zu vermeiden.

„Auch mit umfassenden Sicherheitsvorkehrungen lässt sich eine gezielte, bewaffnete Tat während des laufenden Ausstellungsbetriebs nicht vollständig ausschließen. Entscheidend ist in einer solchen Situation, dass die vorgesehenen Abläufe funktionieren und die Mitarbeiter*innen richtig reagieren. Das war hier der Fall“, so Hollein.

Durch die moderne Videoüberwachung des MAK konnte der Tathergang umfassend dokumentiert werden. Das MAK unterstützt die laufenden polizeilichen Ermittlungen umfassend.

Aus ermittlungs- und versicherungstechnischen Gründen können zum Diebstahl, zum entwendeten Schmuckstück und zu seinem Wert keine weiteren Angaben gemacht werden.

Für Informationen zum Stand der laufenden Ermittlungen verweist das MAK auf die Landespolizeidirektion Wien.

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