BM Hattmannsdorfer: Zukunftsdepot stärkt Kapitalmarkt und finanzielle Vorsorge

Einigung und Start mit 2027 muss halten – Chancen des Kapitalmarkts für alle zugänglich machen und endlich neue Anlageformen über das Sparbuch hinaus nutzen

Wirtschaftsminister Wolfgang Hattmannsdorfer begrüßt und bekräftigt die Einführung eines Zukunftsdepots, wie sie von Bundeskanzler Stocker vorgeschlagen und in der Koalition vereinbart wurde. Für alle Kinder, die ab 2027 in Österreich geboren werden, soll der Staat 500 Euro Startkapital bereitstellen.

„Das Zukunftsdepot ist eine Win-win-Situation: Es stärkt unseren Kapitalmarkt und vor allem die finanzielle Vorsorge der nächsten Generation. Gleichzeitig ist es ein klares Bekenntnis zu Eigentum und Fleiß, denn es versinnbildlicht den Gedanken: in Österreich gilt ein Aufstiegsversprechen, das auf allen Ebenen unterstützt wird. Wer sich etwas aufbauen will, der soll jede Unterstützung dafür bekommen“, so Hattmannsdorfer und weiter: „Noch immer sind wir ein Land des Sparbuchs. Wir müssen in Österreich aber endlich stärker die Chancen von unterschiedlichen Anlageformen sehen und nutzen. Wer langfristig investiert, bekommt die Chance auf Rendite und kann am wirtschaftlichen Wachstum teilhaben“, so Hattmannsdorfer.

Auch er erinnert daran, dass im Doppelbudget 2027/28 dafür bereits 40 Millionen Euro eingeplant sind, die politische Einigung erfolgte im Rahmen der Budgetverhandlungen.

Für den Wirtschaftsminister ist entscheidend, den Kapitalmarkt breiter zugänglich zu machen: „Der Kapitalmarkt darf nicht als Instrument für Reiche abgetan werden und als Feind gesehen werden. Vermögensaufbau ist kein Privileg für Gutverdienende. Das Zukunftsdepot gibt jedem Kind die Chance, frühzeitig am Kapitalmarkt und damit am wirtschaftlichen Wachstum teilzuhaben.“

Gleichzeitig leistet das Zukunftsdepot einen wichtigen Beitrag zu mehr Finanzbildung. „Wer sich mit unterschiedlichen Anlageformen beschäftigt, lernt auch, Chancen und Risiken besser einzuschätzen. Wir brauchen mehr Wissen über langfristige Vorsorge, Rendite und Vermögensaufbau“, betont Hattmannsdorfer.

Dass kapitalmarktbasierte Vorsorge an Bedeutung gewinnt, zeigen auch die deutschen Nachbarn, wo die aktuelle Koalition ein Altersvorsorgedepot auf den Weg gebracht hat. „Das Modell, das mit 1.1.2027 startet, ist ein leicht anderes, aber die Stoßrichtung ist dieselbe: Wir müssen den Kapitalmarkt stärker für die breite Bevölkerung öffnen und die Chancen langfristiger Vorsorge gerade für junge Menschen nutzen“, so Hattmannsdorfer abschließend.

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