„Robert Geisendörfer Preis“ 2026 an ORF/ZDF-Literaturverfilmung „Sturm kommt auf“ verliehen

Hannah Hollinger für Drehbuch, Matti Geschonneck für Regie sowie Josef Hader und Sigi Zimmerschied als Schauspieler ausgezeichnet

Der internationale Preisregen für Produktionen mit ORF-Beteiligung geht weiter! Nach den Auszeichnungen und Nominierungen für die ORF/ARD-Serie „Hundertdreizehn“, die ORF/ZDF-Literaturverfilmung „Sturm kommt auf“, den ORF-Landkrimi „Bis in die Seele ist mir kalt“ sowie die vom ORF im Rahmen des Film/Fernseh-Abkommens kofinanzierten Dramen „Vier minus drei“ und „Zweitland“ beim Deutschen Fernsehpreis 2026 (Auszeichnung als „Beste Drama-Serie“ sowie Nominierungen für „Beste Regie Fiktion“, „Beste Buch Fiktion“ und „Beste Montage Fiktion“ für „Hundertdreizehn“; Auszeichnung für „Beste Kamera Fiktion“ sowie Nominierungen für Josef Hader als „Bester Schauspieler“ und „Beste Ausstattung Fiktion“ für „Sturm kommt auf“) und beim Deutschen Schauspielpreis 2026 (Auszeichnungen für Valerie Pachner in „Vier minus drei“ in der Kategorie „Dramatische Hauptrolle“, Lia von Blarer und Robert Stadlober in „Hundertdreizehn“ als „Duo“, Armin Rohde in „Hundertdreizehn“ in der Kategorie „Episodische Rolle“ und Linde Prelog im Landkrimi „Bis in die Seele ist mir kalt“ in der Kategorie „Dramatische Nebenrolle“; Nominierungen für Josef Hader in „Sturm kommt auf“ in der Kategorie „Dramatische Hauptrolle“, Frederic Linkemann in „Sturm kommt auf“ in der Kategorie „Dramatische Nebenrolle“ sowie Aenne Schwarz und Thomas Prenn in „Zweitland“ als „Duo“) gibt es nun noch einen Erfolg.

„Sturm kommt auf“ darf sich über eine weitere Ehrung beim heute, am Mittwoch, dem 16. September 2026, im ZDF in Mainz verliehenen „Robert Geisendörfer Preis“ 2026 freuen. Der evangelische Medienpreis ging dabei im Bereich „Fernsehen“ an Josef Hader und Sigi Zimmerschied (Schauspieler) sowie Hannah Hollinger (Autorin) und Matti Geschonneck (Regisseur). Die Jury „Allgemeine Programme“ des „Robert Geisendörfer Preises“ unter Leitung der Vorsitzenden, Kirchenpräsidentin Dorothee Wüst, zu ihrer Entscheidung: „Regisseur Matti Geschonneck, Drehbuchautorin Hannah Hollinger und die Hauptdarsteller Josef Hader und Sigi Zimmerschied zeigen in diesem herausragenden Fernsehzweiteiler, wie der Nationalsozialismus nach dem Ersten Weltkrieg in ein oberbayerisches Dorf kam und sich ausbreitete. ‚Sturm kommt auf‘ ist dabei weit mehr als ein historischer Heimatfilm: ein eindringliches Lehrstück für Gegenwart und Zukunft. Der Film zeigt, wie politische und gesellschaftliche Strukturen zerstört werden – und erinnert daran, dass jede und jeder Einzelne Verantwortung trägt, wenn der antidemokratische Sturm aufzieht.“

Die ORF/ZDF-Literaturverfilmung von Oskar Maria Grafs Roman „Unruhe um einen Friedfertigen“ rund um Josef Hader als bayerischen Schuster jüdischer Abstammung, der zurückgezogen am Rande einer bayerischen Dorfgemeinschaft lebt und immer tiefer in den Strudel der dramatischen politischen Ereignisse zwischen 1918 und der Machtergreifung Hitlers 1933 gerät, bis ihm eine Erbschaft aus den USA und die Offenlegung seiner jüdischen Identität zum Verhängnis werden, war auch beim Publikum ein Hit: Bis zu durchschnittlich 725.000 Zuseher:innen bei 26 Prozent Marktanteil (12+) wollten sich die ORF-2-Premiere von „Sturm kommt auf“ am 22. und 23. Oktober 2025 nicht entgehen lassen. Neben Josef Hader und Sigi Zimmerschied in weiteren Rollen sind u. a. auch Verena Altenberger, Susi Stach, Johannes Silberschneider, Sebastian Bezzel, Frederic Linkemann, Antonia Bill und Helmfried von Lüttichau zu sehen.

„Sturm kommt auf“ ist eine Produktion der Claussen+Putz Filmproduktion in Koproduktion mit Film AG für ZDF und ORF; gefördert durch FilmFernsehFonds Bayern, FISAplus, Fernsehfonds Austria, Land Salzburg; hergestellt mit Unterstützung von FILM in AUSTRIA.

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