
Post City Linz als größtes Street-Art-Ensemble Österreichs
„Addressing Tomorrow” mit Calle Libre: Public Gallery mit internationalen Künstler*innen
Die Österreichische Post macht das Gelände der Post City Linz zu einem der außergewöhnlichsten Kunstprojekte des Landes. Unter dem Leitmotiv „Addressing Tomorrow“ verwandelt sie das ehemalige Logistikzentrum der Post in der Nähe des Linzer Hauptbahnhofs gemeinsam mit dem international bekannten Urban-Art-Kollektiv Calle Libre und vier international tätigen Künstler*innen in Österreichs größtes Street-Art-Ensemble. Auf 2.235 Quadratmetern, einer Breite von fast 150 Metern und einer Höhe von bis zu 15 Metern entstand ein monumentales Werk, das Kunst aus dem klassischen Ausstellungsraum mitten in die Stadt bringt – frei zugänglich und als Teil des urbanen Alltags.
VON DER LOGISTIKFLÄCHE ZUR KUNSTADRESSE
Die Post City Linz ist ein Ort mit Geschichte. Jahrzehntelang prägten Post und Logistik das Areal am Linzer Hauptbahnhof. Mit „Addressing Tomorrow“ richtet die Österreichische Post den Blick bewusst nach vorne und macht einen Teil ihrer Infrastruktur zum öffentlichen Raum. Das Projekt ist dabei ein weiterer Schritt in der Weiterentwicklung ihrer Rolle als moderne Grundversorgerin. Mit Post, bank99 und YELLLOW ist das Unternehmen in zentralen Bereichen des täglichen Lebens präsent – postalisch, finanziell und digital. Darüber hinaus wird voraussichtlich noch im Herbst Post ENERGIE powered by VERBUND in Postfilialen angeboten. Gleichzeitig prägen Zusteller*innen, E-Fahrzeuge, Postfilialen, Postpartner und 24/7 Poststationen vielerorts das öffentliche Bild. Diese Präsenz versteht die Post auch als Verantwortung gegenüber den Orten, an denen sie sichtbar ist. Mit der Gestaltung der Post City Linz zeigt sie, dass Infrastruktur nicht nur funktionieren, sondern auch Begegnung ermöglichen, Aufenthaltsqualität schaffen und die Stadt mitprägen kann.
WALTER OBLIN, GENERALDIREKTOR, ÖSTERREICHISCHE POST AG: „Gemeinsam mit Calle Libre geben wir einem Standort mit viel Geschichte eine neue Perspektive und schaffen unter dem Leitmotiv ‚Addressing Tomorrow‘ einen Raum für künstlerische Ideen, die sich mit den großen Fragen unserer Zukunft auseinandersetzen. So wird aus einem ehemaligen Logistikzentrum ein Ort geschaffen, an dem neue Impulse für Linz und seine Menschen gesetzt werden.“
DIETMAR PRAMMER, BÜRGERMEISTER DER STADT LINZ: „Linz ist eine Stadt im Wandel, und genau deshalb passt ein Projekt wie ‚Addressing Tomorrow‘ sehr gut zu uns. Die Post City Linz zeigt, wie ein Ort mit Geschichte neu gedacht und für die Menschen geöffnet werden kann. Dass hier auf mehr als 2.000 Quadratmetern Kunst im öffentlichen Raum entsteht, macht Stadtentwicklung sichtbar und erlebbar. Besonders freut mich, dass dieses Kunstwerk nicht hinter Museumstüren stattfindet, sondern mitten in der Stadt und für alle frei zugänglich ist.“
EVA MALFENT, LEITERIN REFERAT KULTURPROJEKTE, LAND OBERÖSTERREICH: „Die Österreichische Post und Calle Libre bringen heimische und internationale Urban Art mitten in die Stadt und machen Kunst unmittelbar und für alle zugänglich. Das passt hervorragend zum Kulturland Oberösterreich und zu Linz: Kultur findet nicht nur in Institutionen statt, sondern sichtbar, offen und mitten im Alltag der Menschen. Die Post City Linz wird damit erneut zu einem besonderen Ort der Begegnung mit Kunst und Kultur und schafft neue Perspektiven. Genau solche Projekte zeigen, wie vielfältig und lebendig unser Kulturland ist.“
Das Projekt erhält zudem eine internationale Verlängerung: Street Art steht 2027 im Mittelpunkt der seit 1956 ausgegebenen Serie „Europa-Briefmarke“. Die Österreichische Post wird im Rahmen dieser Serie ein Kunstwerk von der Post City Linz abbilden – damit wird die künstlerische Zusammenarbeit auch weit über Linz hinaus sichtbar.
VIER KÜNSTLER*INNEN, VIER PERSPEKTIVEN AUF DIE ZUKUNFT
Gemeinsam mit Calle Libre bringt die Österreichische Post vier international tätige Künstler*innen in der Post City zusammen. Manuel Skirl und Linda Steiner aus Österreich, JahOne aus Bulgarien und Spidertag aus Spanien interpretieren das Leitmotiv „Addressing Tomorrow“ auf ganz unterschiedliche Weise. Natur, Technologie, Zeit, Balance und urbane Transformation bilden dabei die thematische Klammer der Arbeiten.
JAKOB KATTNER, KURATOR UND VORSTANDSVORSITZENDER, CALLE LIBRE: „Uns war wichtig, künstlerische Positionen zusammenzubringen, die Zukunft nicht illustrieren, sondern unterschiedliche Fragen dazu aufwerfen. Jede Arbeit hat ihre eigene Handschrift und Perspektive. Im Zusammenspiel entsteht ein Gesamtwerk, das den Ort neu lesbar macht und gleichzeitig Raum für eigene Interpretationen lässt.“
Den größten Teil der Fassade gestaltet der Wiener Künstler MANUEL SKIRL. Seine abstrakte, organische Bildsprache bringt die klare Architektur des Gebäudes mit Formen in Verbindung, die an Pflanzen, Triebe und Wachstumsprozesse erinnern. Urbaner Raum und natürliche Dynamik treffen unmittelbar aufeinander. Zukunft wird in Skirls Arbeit nicht als Gegensatz von Stadt und Natur gedacht, sondern als Zusammenspiel von Mensch, gebautem Raum und Umwelt.
Die Wiener Künstlerin LINDA STEINER setzt sich in ihrer Wandarbeit „Unter Brennnesseln“ mit dem Verhältnis zur Natur auseinander. Im Zentrum steht die Frage, wie viel Wildheit zugelassen wird, wenn Natur nicht gefällig, geordnet oder kontrollierbar ist. Brennnessel und Skorpion stehen für jene Teile natürlicher Systeme, die oft als störend wahrgenommen werden und dennoch wesentlich für ökologische Vielfalt sind. Das Werk fordert dazu auf, den eigenen Blick auf Natur und ihren vermeintlichen Nutzen zu hinterfragen.
Mit „Balance“ widmet sich der bulgarische Künstler JAHONE dem Gleichgewicht in einer Zeit permanenter Veränderung. Im Zentrum steht eine Frauenfigur als Symbol für Haltung, Verantwortung und die Wirkung individueller Entscheidungen. Sonne, Windrad, Blume und geometrische Formen verweisen auf Energie, Widerstandsfähigkeit und das Zusammenspiel von Intuition, Wissenschaft und gesellschaftlichem Zusammenhalt.
Der spanische Künstler SPIDERTAG macht schließlich den Uhrturm der Post City Linz selbst zum Teil seiner Arbeit. Seine interaktive Neoninstallation beschäftigt sich mit Zeit und verbindet Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft durch Licht und reduzierte Formen. Per QR-Code können Besucher*innen mit der Installation interagieren. Sie betrachten das Kunstwerk nicht nur, sondern werden selbst Teil davon.
CALLE LIBRE FESTIVAL: POST CITY LINZ WIRD TREFFPUNKT FÜR URBANE KULTUR
Am 18. und 19. September 2026 öffnet sich die Post City Linz bei freiem Eintritt für die Stadt und ihre Bewohner*innen. Bei kostenlosen Führungen erfahren Besucher*innen mehr über die Werke, Künstler*innen und Hintergründe vom Leitmotiv „Addressing Tomorrow“. Beim Live Painting mit dem Künstler Coins kann urbane Kunst unmittelbar beim Entstehen erlebt werden. Mit Noel Art und Mario Naise sind im Festivalprogramm zudem zwei Künstler*innen aus Linz vertreten und bringen damit auch die lokale Street-Art-Szene in die Post City Linz. Kreative Angebote sowie eine Druckstation laden dazu ein, selbst aktiv zu werden. In einem Künstler*innengespräch geben die beteiligten Künstler*innen zudem Einblicke in ihre Arbeiten und die Ideen hinter dem Projekt.
Auch musikalisch setzt das Festival auf weibliche und lokale Stimmen: Am Freitag sorgt das DJ-Kollektiv Radio Rudina von 16:00 bis 22:00 Uhr mit EnduroXS, Vivienne Pohl und YPSY für ein all-female Line-up – mit EnduroXS ist dabei auch eine Linzerin vertreten. Am Samstag gehört das DJ-Pult dann ganz der lokalen Szene: Korli (Caorli), Subbee und Carmen Ibanez kommen allesamt aus Linz und begleiten das Festival bis 22:00 Uhr. Ein weiterer Programmpunkt ist der erste Street-Art-Container der Post, der im Rahmen des Festivals von Manuel Skirl gestaltet wird. Festival-Merch ergänzt das Programm.
FOTOS VON DEN KUNSTWERKEN STEHEN UNTER DIESEM LINK ZUM DOWNLOAD BEREIT.
FAKTEN AUF EINEN BLICK
(Stand: September 2026)
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Anlass / Thema: Mit „Addressing Tomorrow“ verwandelt die Österreichische Post das ehemalige Logistikzentrum der Post City Linz gemeinsam mit Calle Libre und vier international tätigen Künstler*innen in Österreichs größtes Street-Art-Ensemble.
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Produkt / Service / Objekt: Die Post City Linz wird als frei zugängliche Public Gallery mit Street-Art im urbanen Raum gestaltet.
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Kennzahlen: Das Kunstprojekt umfasst 2.235 Quadratmeter, eine Breite von fast 150 Metern und eine Höhe von bis zu 15 Metern.
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Maßnahme / Aktivität: Manuel Skirl, Linda Steiner, JahOne und Spidertag interpretieren das Leitmotiv „Addressing Tomorrow“ mit unterschiedlichen künstlerischen Arbeiten. Noel Art und Mario Naise aus Linz, aus der lokalen Street-Art-Szene.
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Besonderheit / Technologie: Spidertag gestaltet eine interaktive Neoninstallation am Uhrturm der Post City Linz, die per QR-Code mit Besucher*innen interagiert.
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Verfügbarkeit / Zeitraum: Am 18. und 19. September 2026 öffnet sich die Post City Linz bei freiem Eintritt für Führungen, Live Painting mit Künstler Coins, Künstler*innengespräche und Festivalprogramm.
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Quelle/Partner: Österreichische Post AG, Calle Libre.
Österreichische Post AG
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