
WKÖ begrüßt Umsetzung der Bildungspflicht
Wirtschaftskammer sieht wichtigen Schritt für bessere Bildungschancen – Diskussion über kürzere Sommerferien sollte offen und sachlich geführt werden
Die Wirtschaftskammer Österreich begrüßt die von Bildungsminister Christoph Wiederkehr in der ORF-Pressestunde angekündigte Umsetzung der Bildungspflicht. Entscheidend ist, dass junge Menschen das Bildungssystem mit jenen Grundkompetenzen verlassen, die sie für ihren weiteren Bildungsweg und einen erfolgreichen Einstieg ins Berufsleben benötigen.
GRUNDKOMPETENZEN FÜR ERFOLGREICHEN BERUFSEINSTIEG
Lesen, Schreiben und Rechnen sind dafür wesentliche Grundlagen. Eine Bildungspflicht, die verbindlich Benchmarks für Bildungskompetenzen setzt, ermöglicht Jugendlichen echte Bildungszukunft. Daher kommt es aus Sicht der Wirtschaft auf eine konsequente Umsetzung an: Jugendliche, die zentrale Grundkompetenzen nicht ausreichend beherrschen, müssen gezielt unterstützt und gefördert werden. Die zuletzt veröffentlichten PISA-Ergebnisse zeigen den großen Bedarf nach frühzeitiger Förderung.
DEBATTE ÜBER SOMMERFERIEN OFFEN FÜHREN
Die von WKÖ-Präsidentin Martha Schultz angestoßene Diskussion über kürzere Sommerferien sollte sachlich und ergebnisoffen geführt werden: Wie Bildungsminister Wiederkehr bestätigt, stellen lange Ferienzeiten viele berufstätige Eltern, aber auch Betriebe, vor große organisatorische Herausforderungen.
Qualitätsvolle Bildungs- und Betreuungsangebote sollten Teil einer Lösung sein, die didaktische Erfordernisse, aber auch die Bedürfnisse der Jugendlichen und Familien, der Lehrkräfte sowie der Wirtschaft berücksichtigt. (PWK480/HSP)
Wirtschaftskammer Österreich
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