Grüne/Voglauer zu Ardo: Ein Konzern darf nicht über die Zukunft unseres heimischen Gemüses entscheiden

270 Gemüsebauern betroffen – Grüne fordern Unterstützung, damit weiterhin Gemüse aus Österreich in unseren Supermärkten landet

„Wenn wir im Supermarkt Gemüse aus Österreich kaufen wollen, dann müssen wir auch dafür sorgen, dass unsere Bäuerinnen und Bauern eine Zukunft haben. Genau die steht jetzt für 270 Gemüsebauern aus dem Marchfeld auf dem Spiel“, sagt Olga Voglauer, Landwirtschaftssprecherin der Grünen, zur geplanten Schließung des Ardo-Werks.

270 landwirtschaftliche Betriebe haben das Werk bisher mit Gemüse beliefert. Jetzt will der Konzern den Standort schließen. Besonders unverständlich ist für Voglauer, dass Ardo das Werk offenbar auch nicht verkaufen will, obwohl es interessierte Investoren gibt und Bund und Land Unterstützung angeboten haben.
„Da stellt sich schon die Frage: Will Ardo verhindern, dass jemand anderer das Werk übernimmt und weiterhin österreichisches Gemüse verarbeitet? Es kann nicht sein, dass ein einzelner Konzern darüber entscheidet, ob unsere Bäuerinnen und Bauern ihre Ernte künftig noch verkaufen können“, kritisiert Voglauer.

Grüner Klub im Parlament
Telefon: 01-401106697
E-Mail: presse@gruene.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS. www.ots.at
© Copyright APA-OTS Originaltext-Service GmbH und der jeweilige Aussender