
Sanierungsoffensive: Sozialpartner begrüßen wichtigen Impuls für die Bauwirtschaft
500 Millionen Euro ab 2027: Stein- und keramische Industrie und Gewerkschaft BAU-HOLZ sehen wichtigen Impuls für heimische Betriebe und Arbeitsplätze.
Die Sozialpartner begrüßen die Sanierungsoffensive der Bundesregierung mit 500 Millionen Euro ab 2027. Sie fordern, dass die Fördergelder heimische Betriebe stärken und Arbeitsplätze sichern. ++++
Die österreichische Wirtschaft erhält mit der neuen Sanierungsoffensive der Bundesregierung einen wichtigen Impuls. Die heimischen Baustoffproduzenten begrüßen die angekündigten Investitionen ausdrücklich. Insgesamt stellt die Bundesregierung ab 2027 rund 321 Millionen Euro für thermisches Sanieren und 179 Millionen Euro für den Kesseltausch bereit. Besonders erfreulich ist, dass die Sanierungsoffensive gezielt dort ansetzt, wo zusätzliche Investitionen unmittelbar Arbeitsplätze sichern und neue Aufträge schaffen. Gerade die Bauwirtschaft und das Handwerk standen in den vergangenen Jahren vor großen Herausforderungen. Die nun angekündigten Fördermittel können dazu beitragen, Investitionen auszulösen, regionale Wirtschaftskreisläufe zu stärken und die Wettbewerbsfähigkeit des Standorts Österreich nachhaltig zu unterstützen.
Auch der Bundesvorsitzende der Gewerkschaft BAU-HOLZ (GBH), Abg. z. NR Josef Muchitsch, begrüßt die Sanierungsoffensive der Bundesregierung und zeigt sich erfreut, dass ein wichtiges gemeinsames Anliegen der Sozialpartner aufgegriffen wurde. Gleichzeitig unterstreicht er, wie wichtig es ist, dass die zusätzlichen Investitionen auch der heimischen Wirtschaft zugutekommen: „Die Sanierungsoffensive ist ein wichtiges Signal für unsere Bauwirtschaft und die Beschäftigten. Entscheidend ist jetzt, dass die Fördergelder auch tatsächlich bei unseren heimischen Betrieben und ihren Beschäftigten ankommen. Ganz im Sinne von ROT-WEISS-ROT BAUEN muss das verbindlich in den Förderrichtlinien verankert werden. Wer mit österreichischem Steuergeld fördert und investiert, muss damit auch heimische Arbeitsplätze und regionale Wertschöpfung stärken“, so Muchitsch.
„Kontinuität, Planbarkeit und Verlässlichkeit sind bei einer Gebäudesanierung entscheidend. Es geht um Investitionen, die sorgfältig geplant und finanziert werden müssen. Niemand entscheidet hier spontan. Unternehmen und private Eigentümer haben jetzt stabile Rahmenbedingungen, auf die sie sich verlassen.“ so Mag. Robert Schmid, Obmann des Fachverbands der Stein- und keramischen Industrie.
Positiv bewertet werden zudem die vorgesehenen Vereinfachungen bei den Förderverfahren. Ein leichterer Zugang zu Förderungen erleichtert die Umsetzung von Sanierungsmaßnahmen und sorgt dafür, dass die Mittel rasch ankommen. Die Sanierungsoffensive verbindet wirtschaftliche Dynamik mit Energieeffizienz und Klimaschutz. Sie schafft Chancen für Unternehmen, stärkt regionale Arbeitsplätze und hilft gleichzeitig dabei, den Energieverbrauch von Gebäuden langfristig zu senken. Nur die nicht verbrauchte Energie ist die Beste!
„Die angekündigten Maßnahmen sind ein wichtiger Schritt, um Investitionen anzukurbeln, Vertrauen zu stärken und gemeinsam positiv in die Zukunft zu blicken“, so die Sozialpartner abschließend.
GBH-Presse
Thomas Trabi, M.A.
Telefon: 0664/614 55 17
E-Mail: presse@gbh.at
gbh.at
OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS. www.ots.at
© Copyright APA-OTS Originaltext-Service GmbH und der jeweilige Aussender