ÖVP – Zinkl/Gorlitzer ad Umbau Lainzer Straße: Garage als Stellplatzersatz gefordert

Wiener Volkspartei fordert von Stadt Wien Offenlegung von Kosten, Prüfung einer Parkgarage unter Einbindung von Bezirk, Anrainern und Wirtschaft

Im Zuge der Modernisierung der Lainzer Straße zwischen Anna-Strauss-Platz und Gloriettegasse – inklusive eines rund 600 Meter langen Zweirichtungsradweges – droht auch der Entfall von Stellplätzen. „Die Erneuerung von Gleisen und Leitungen steht außer Frage und es braucht eine Modernisierung der Lainzer Straße. Gleichzeitig setze ich mich seit Beginn des Projekts dafür ein, negative Auswirkungen für die Hietzinger abzufedern. Aber Alt-Hietzing hat schon heute einen hohen Parkplatzdruck und es braucht Alternativen“, betont Hietzings Bezirksvorsteherin Johanna Zinkl.

Betroffen sind vor allem ältere Menschen, Personen mit eingeschränkter Mobilität sowie Patientinnen und Patienten, die auf gut erreichbare Parkmöglichkeiten angewiesen sind. Gerade deshalb brauchen die Geschäfte, Gastronomiebetriebe und medizinischen Einrichtungen im Grätzl Stellplätze und Ladezonen. „Alt-Hietzing ist ein historisch gewachsenes Grätzl mit lebendiger Nahversorgung. Diese Vielfalt lebt davon, dass man sie erreicht und darauf habe ich seit Beginn immer gedrängt“, so Zinkl weiter.

Die ÖVP Wien fordert daher Maßnahmen zur Kompensation sowie die Prüfung einer öffentlichen Parkgarage im Umfeld der Lainzer Straße. Bis Ersatz geschaffen ist, soll ein ersatzloser Entfall der Parkplätze möglichst vermieden werden. „Gerade bei der angespannten Budgetlage muss so ein kostenintensives Projekt einen echten Mehrwert für alle bringen und nicht nur für einige Verkehrsteilnehmer. Eine Schlanke Stadt setzt ihr Geld dort ein, wo es den Menschen im Grätzl tatsächlich nützt“, betont Gemeinderat Michael Gorlitzer.

Die weitere Planung soll unter Einbindung der Bezirksvertretung, der Anrainerinnen und Anrainer sowie der lokalen Wirtschaft und des Einkaufsstraßenvereins Alt Hietzing erfolgen. „Gute Planung entsteht mit den Menschen vor Ort, nicht über ihre Köpfe hinweg“, so Zinkl und Gorlitzer abschließend.

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