Maurer/Schilling zu Erasmus+: „FPÖ stimmt gegen die Chancen junger Menschen“

FPÖ-EU-Abgeordnete stimmen geschlossen gegen mehr Erasmus+ Budget

Das EU-Parlament hat am Donnerstag mit breiter Mehrheit für ein finanziell besser ausgestattetes Erasmus+-Programm ab 2028 gestimmt. Die FPÖ stimmt geschlossen dagegen, weil das Programm angeblich zu viel „europäische Identität“ und Klimapolitik in die Bildung bringe.

Sigi Maurer, stellvertretende Klubobfrau und Wissenschaftssprecherin der Grünen, kritisiert dies scharf: „In Österreich gehen gerade Tausende Menschen gegen Kürzungen im Bildungsbereich auf die Straße. Währenddessen wollen die rechten Zerstörer der FPÖ so wenig Geld wie möglich für Bildung ausgeben und stimmen gegen eines der erfolgreichsten Bildungsprogramme Europas. Erasmus+ fördert Lehrlinge, Schulen und Jugendarbeit und öffnet Türen für Freiwilligendienste, in denen sich junge Menschen solidarisch für andere engagieren. Dass die FPÖ dieses Programm kaputtsparen will, ist ein Offenbarungseid für die Bildungspolitik der FPÖ.“

Auch die grüne Europaabgeordnete Lena Schilling kritisiert: „Erasmus+ ist eines der erfolgreichsten Bildungsprogramme Europas. Es ermöglicht jungen Menschen, Europa konkret zu erleben. 440.000 Österreicherinnen und Österreicher haben bereits teilgenommen. Die FPÖ spricht von ideologischer Einflussnahme, dabei ist die einzige Ideologie hier ihre eigene Angst vor einem offenen Europa. Sie fürchtet, dass junge Menschen, die ein Auslandssemester machen, weltoffen zurückkommen und erleben, wie viel Europa verbindet. Wer Austausch als Gefahr darstellt, brennt die Chancen junger Menschen nieder, statt sie zu ermöglichen. Das zeigt, wie weit die FPÖ von der Lebensrealität junger Menschen entfernt ist.“

Stefanie Wehlend

Pressesprecherin Lena Schilling

Telefon: +32499356375
E-Mail: stefanie.wehlend@europarl.europa.eu

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