ÖVP – Figl/Korosec: Schluss mit dem Wiener Sonderweg bei der Mindestsicherung – Leistung statt Sozialleistung

79 Prozent der Großfamilien mit Sozialhilfebezug leben in Wien – SPÖ-Neos-Stadtregierung muss die niedrigsten zulässigen Richtsätze heranziehen

Zahlen der Statistik Austria zeigen, dass 2024 österreichweit 2.110 Familien mit fünf oder mehr minderjährigen Kindern Sozialhilfe bezogen. Davon lebten 1.670 Familien und damit rund 79 Prozent in Wien. Für die Wiener Volkspartei unterstreichen diese Zahlen die Notwendigkeit einer konsequenten Umsetzung der geplanten Sozialhilfereform im Sinne einer Schlanken Stadt.

„Wenn nahezu vier von fünf Großfamilien mit Sozialhilfebezug in Wien leben, dann ist klar, wo der größte Handlungsbedarf besteht. Die Sozialhilfereform des Bundes ist ein wichtiger Schritt zu mehr Gerechtigkeit und Treffsicherheit. Die SPÖ-Neos-Stadtregierung muss die Reform jetzt konsequent umsetzen und bei den Kinderrichtsätzen die niedrigsten zulässigen Richtsätze heranziehen. Wien darf nicht erneut jeden gesetzlichen Spielraum nach oben ausschöpfen. Eine Schlanke Stadt muss verantwortungsvoll mit dem Geld der Steuerzahler umgehen. Unser Grundsatz lautet: Leistung statt Sozialleistung“, betont Landesparteiobmann Markus Figl.

„Wien darf nicht länger österreichweiter negativer Sonderfall bei der Sozialhilfe sein. Angesichts der hohen Zahl an Großfamilien im Sozialhilfebezug und der angespannten Budgetlage wäre es völlig unverständlich, wenn die SPÖ-Neos-Stadtregierung erneut die höchstmöglichen Leistungen ausschöpft. Sozialhilfe muss treffsicher und langfristig finanzierbar sein“, erklärt Sozialsprecherin Gemeinderätin Ingrid Korosec.

Eine Schlanke Stadt bedeutet, mit dem Geld der Steuerzahler verantwortungsvoll umzugehen und Sozialleistungen auf jene zu konzentrieren, die sie tatsächlich benötigen.„Wien muss die Sozialhilfereform für eine grundlegende Kurskorrektur nutzen, statt weiterhin österreichweiter negativer Sonderfall bei der Sozialhilfe zu sein“, so Figl und Korosec abschließend.

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