
ZGONC treibt Expansion im Westen voran
ZGONC setzt auf stationären Fachhandel, eröffnet 39. Filiale in Saalfelden und schließt Geschäftsjahr 2025/26 mit € 122 Mio. ab
ZGONC treibt seine Expansion im Westen Österreichs voran. Mit der Eröffnung einer neuen Filiale in Saalfelden im Salzburger Pinzgau wächst das österreichische Filialnetz auf 39 Standorte. Es ist bereits das zweite Fachgeschäft des Wiener Traditionsunternehmens im Bundesland Salzburg. Im Geschäftsjahr 2025/26 (1. Oktober 2025 bis 30. September 2026) erwirtschaftete ZGONC einen Umsatz von rund 122 Millionen Euro und beschäftigt österreichweit rund 600 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Insbesondere im Westen Österreichs sieht das Unternehmen weiteres Wachstumspotenzial.
_„Wir wollen unsere Präsenz in Österreich gezielt ausbauen und sehen gerade im Westen noch einige weiße Flecken auf der Landkarte. Entscheidend sind für uns Standorte mit einem attraktiven Einzugsgebiet und langfristigem wirtschaftlichem Potenzial. Weitere Filialen sind durchaus denkbar, konkrete Pläne gibt es derzeit aber noch nicht. Wir wollen gesund und nachhaltig wachsen. Wir stemmen bei ZGONC sämtliche Investionen aus eigener Kraft und zu 100 % mit Eigenkapital, das Geld für weitere Eröffnungen muss erst verdient werden“, _erklärt_ _Michael Dockal, Geschäftsführer von ZGONC.
FACHBERATUNG BLEIBT TRUMPF, ONLINEHANDEL WÄCHST
Persönliche Beratung, ein breites Sortiment und die Möglichkeit, Werkzeuge und Maschinen direkt vor Ort zu vergleichen, darauf setzt ZGONC auch in Zukunft. Ein immer wichtigeres Standbein sind gewerbliche Kunden. Rund 25.000 Betriebe nutzen bereits die vor zwei Jahren eingeführte Gewerbekundenkarte, mittelfristig soll sich diese Zahl verdoppeln. ZGONC bietet dafür maßgeschneiderte Angebote für Kfz-Werkstätten, Schlossereien und andere Handwerksbetriebe.
Auch das Onlinegeschäft wächst. Mit der kürzlich erneuerten Website samt Webshop will ZGONC den Onlineanteil in den nächsten zwei bis drei Jahren auf rund zehn Prozent des Gesamtumsatzes steigern. Besonders gefragt sind Aktionsangebote und Exklusivmarken. Wie gut sich Onlinehandel und stationäre Beratung ergänzen, zeigt Click & Collect. Immer wieder entscheiden sich Kunden bei der Abholung nach einem Beratungsgespräch für ein anderes, besser geeignetes Produkt._ „Unser Ziel ist nicht, einfach nur ein Gerät zu verkaufen. Wir wollen, dass unsere Kunden genau das Werkzeug bekommen, das sie für ihre Arbeit tatsächlich brauchen. Oft stellt sich erst im persönlichen Gespräch heraus, welches Produkt am besten geeignet ist. Diese Beratung ist unsere große Stärke und genau deshalb bleibt der stationäre Fachhandel für uns unverzichtbar“, _betont Dockal.
AKKU-GERÄTE UND ROBOTIK ALS WACHSTUMSTREIBER
Die Zukunft bei Maschinen und Werkzeugen ist elektrisch: Akku-Geräte haben in vielen Bereichen benzin- und kabelbetriebenen Maschinen längst den Rang abgelaufen. Gemeinsam mit Mäh- und Poolrobotern zählten sie im abgelaufenen Geschäftsjahr zu den Umsatzbringern. Dennoch blieb der Umsatz 2025/26 leicht hinter dem Vorjahr zurück (Umsatz 2024/25: Ꞓ 127 Mio.). Neben der herausfordernden Situation im stationären Handel dämpfte vor allem der Hitzesommer die Nachfrage nach Gartengeräten. _„Wenn kaum Rasen wächst, werden auch weniger Gartengeräte gebraucht. Solche Wetterextreme spüren wir natürlich im Geschäft. Gleichzeitig sehen wir, dass der Trend zu Akku-Geräten und automatisierten Lösungen ungebrochen ist und uns langfristig weiteres Wachstumspotenzial bietet“_, zeigt sich Michael Dockal optimistisch. Das Wiener Traditionsunternehmen feiert 2027 sein 70-jähriges Bestehen.
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