“NO CUTS“: Studierende fordern echte Budgetpolitk ohne Kürzungen

Banner-Aktion weist auf Kahlschlag in Bildung hin und zeigt Alternative auf

_„Vermögen besteuern statt Bildung kürzen“_ ist nach einer Banner-Aktion heute Vormittag von der Fassade der Universität für angewandte Kunst in Wien zu Lesen. Studierende haben dort aus Protest gegen die Bildungspolitik der Bundesregierung ihre Lösung der Budgetkrise kreativ präsentiert. „Große Vermögen wachsen weiter während unsere Universitäten und viele andere öffentliche Dienste zugrunde gespart werden.“ so Kevin Stadler, Vorsitzender der Hochschüler*innenschaft der Universität der angewandten Kunst. Eine Lösung dafür wäre, den gerechten Beitrag der Wohlhabenden in unserer Gesellschaft einzufordern. Der erste Schritt: „_NO CUTS_“ – keine Kürzungen für niemanden, so die Studierenden. Und wie auch über den Eingangstoren am Oskar-Kokschka-Platz zu lesen ist. Die Studierenden fordern deswegen die Rücknahme der geplanten Kürzungen bis 31.Oktober. „Es gibt eine Alternative zu den Kürzungen. Die Regierung müsste sie nur umsetzen“.

Bereits letzte Woche gingen 50.000 Studierende gegen die Politik der Regierung bei der Grossdemo auf die Straße und forderten die Rücknahme des Budget Entwurfs. Auch an vielen anderen Universtäten regt sich wiederstand gegen die bildungsfeindliche Politik.

HUFAK
Kevin Stadler
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