
Bernhuber/Winzig/Kircher: Technologieoffenheit statt Verbrenner-Populismus
Bernhuber: Großes Stück näher am Ende des Verbrenner-Verbots / Winzig & Kircher: Setzen auf Innovation und Weiterentwicklung altbewährter Technologien in Europa
Mit dem heutigen Beschluss des Umweltausschusses im Europaparlament zum Aus des Verbrennerverbots wurde die Tür für den Erhalt der konventionellen Antriebstechnologien weiter geöffnet. Die ÖVP-Europaabgeordneten Alexander Bernhuber, Angelika Winzig und Sophia Kircher begrüßen das Votum und sprechen sich für „Technologieoffenheit statt Verbrenner-Populismus“ aus.
Alexander Bernhuber, Umweltsprecher der ÖVP im Europaparlament, sagt: „Die EVP und die ÖVP im Europaparlament haben versprochen, das Verbrennerverbot zu kippen und mit der heutigen Abstimmung sind wir diesem Ziel ein großes Stück nähergekommen. Der ausschließliche Fokus auf Elektromobilität ist in diesem Kompromiss nicht mehr enthalten. Verbrenner mit alternativen Treibstoffen gelten künftig genauso als CO2-neutral.“
Angelika Winzig, Industriesprecherin der ÖVP im Europaparlament und Sophia Kircher, Verkehrssprecherin der ÖVP im Europaparlament, halten fest: „Der Ausgangspunkt des letzten Mandates waren 100% CO2-Reduktion bei Verbrennern bei Neuwagen ab 2035. Also defacto ein Aus für diese Technologie. Jetzt stehen wir in einem breiten Kompromiss bei 87,5% im Durchschnittswert für die Fahrzeugflotte eines Herstellers. Zudem werden alternative Kraftstoffe gestärkt, sodass Verbrennermotoren künftig zum Beispiel auch mit E-Fuels oder Biokraftstoffen betankt werden können.“
„Dabei handelt es sich um einen Zwischenerfolg im Verhandlungsprozess. Mit diesem breiten Kompromiss der konstruktiven Parteien der Mitte im EU-Parlament wird vorbehaltlich einer Bestätigung im Plenum im Dezember mit den EU-Staaten verhandelt. Dort erwarten wir weitere Verbesserungen. Wir setzen auf Innovation und die Weiterentwicklung altbewährter Technologien in Europa und wollen so Arbeitsplätze sichern“, sagen Winzig und Kircher.
Zu den populistischen Darstellungen mancher politischen Mitbewerber sagen beide unisono: “Es ist immer leicht zu schimpfen, wenn man keine Lösungen präsentieren muss. Die Position des Europaparlaments ist eine klare Verbesserung des Kommissionsvorschlags und darüber hinaus ein Verhandlungsausgangspunkt. Den Menschen nur für den eigenen Vorteil mit Massenentlassungen in Europa Angst zu machen, zeigt einmal mehr, wem die Zukunft wirklich wichtig ist und wem es nur um Überschriften geht.“ (Schluss)
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