Kapsch TrafficCom gewinnt Barcelona Innova Lab Mobility Challenge mit KI-gestützter Verkehrssteuerung

* _Pilotprojekt erprobt Verkehrsmanagement der nächsten Generation in Barcelona_

KAPSCH TRAFFICCOM HAT BEI DER FÜNFTEN AUSGABE DER INTERNATIONALEN BARCELONA INNOVA LAB MOBILITY CHALLENGE DEN ERSTEN PREIS GEWONNEN.

Mit dem KI-gestützten Verkehrsmanagementprojekt MATCAB (Multimodal AI Traffic Control Agent Barcelona) setzte sich das Unternehmen gegen internationale Mitbewerber durch. Die in die EcoTrafiX-Plattform von Kapsch TrafficCom integrierte Lösung wird nun im Rahmen eines Pilotprojekts in Barcelona erprobt. Mithilfe künstlicher Intelligenz soll sie Ampelphasen in Echtzeit verbessern.

Die vom Stadtrat von Barcelona und Fira de Barcelona, dem städtischen Veranstaltungszentrum, ausgeschriebene Challenge suchte nach innovativen KI-Lösungen, die die urbane Mobilität verbessern, Emissionen senken und die Lebensqualität erhöhen können. Im Fokus standen intelligente Ampelsysteme, die sich laufend an veränderte Verkehrsbedingungen anpassen und dabei die Bedürfnisse aller Verkehrsteilnehmer berücksichtigen.

„_Wir sind stolz darauf, dass MATCAB als Siegerlösung ausgezeichnet wurde. Durch die Kombination von KI mit der bestehenden Infrastruktur können Städte die Mobilität von Fußgängern, Nutzern öffentlicher Verkehrsmittel, Radfahrern und Autofahrern verbessern und gleichzeitig die Verkehrsnetze sicherer, inklusiver, nachhaltiger und effizienter gestalten_“, sagt Juan Zamakona, Managing Director Iberia bei Kapsch TrafficCom.

VERKEHRSSTEUERUNG IN ECHTZEIT STATT STARRER AMPELPROGRAMME

MATCAB ersetzt herkömmliche, statische Ampelprogramme durch ein KI-gestütztes adaptives System. Die Lösung kombiniert multimodale Sensordaten mit Verkehrssimulationen, um Ampelschaltungen laufend an die aktuellen Verkehrsbedingungen anzupassen. Der endgültige Standort des Pilotprojekts wird zu Projektbeginn gemeinsam mit der Stadt Barcelona festgelegt.

Das System berücksichtigt die Bedürfnisse unterschiedlicher Verkehrsteilnehmer, darunter Fußgängerinnen und Fußgänger, öffentliche Verkehrsmittel, Radverkehr, Mikromobilität und Individualverkehr. Die gemeinsam mit CENIT, der Innovationseinheit des katalanischen Ingenieurzentrums CIMNE, entwickelte Lösung kombiniert erstmals umfassende Sensordaten und künstliche Intelligenz innerhalb einer Lösung von Kapsch TrafficCom, um die Mobilität für alle Verkehrsteilnehmer zu verbessern.

VERKEHRSSICHERHEIT „BY DESIGN“

Die Verkehrssicherheit und insbesondere der Schutz vulnerabler Verkehrsteilnehmer sind zentrale Ziele des Projekts. Kritische Sicherheitsparameter wie Querungszeiten für Fußgänger, die Priorisierung von Einsatzfahrzeugen und regulatorische Sicherheitsvorgaben bleiben jederzeit unter deterministischer Kontrolle und können durch das KI-System nicht verändert werden.

Zusätzlich wird jede von den KI-Agenten vorgeschlagene Änderung zunächst in einem digitalen Zwilling des Straßennetzes validiert, bevor sie im realen Verkehr umgesetzt wird. Anpassungen können jederzeit rückgängig gemacht werden.

MESSBARE VERBESSERUNGEN FÜR MOBILITÄT UND UMWELT

Im Rahmen des Pilotprojekts soll MATCAB die durchschnittlichen Wartezeiten für Fußgängerinnen und Fußgänger um mindestens fünf Prozent reduzieren, die Zuverlässigkeit und Fahrzeiten des öffentlichen Verkehrs verbessern und schwere Stauereignisse um mindestens zehn Prozent verringern. Diese Verbesserungen sollen zu niedrigeren Emissionen, einer besseren Luftqualität und einer effizienteren Nutzung der bestehenden Infrastruktur beitragen.

Mit MATCAB wollen Kapsch TrafficCom und CENIT zeigen, wie künstliche Intelligenz Städten den Übergang von einer statischen Verkehrssteuerung zu einem dynamischen, multimodalen Ansatz ermöglichen kann, der die Mobilität für alle verbessert.

Mehr Infos: _PRESSE | KAPSCH TRAFFICCOM_

Sandra Bijelic

Head of Corporate Communications
Kapsch TrafficCom AG
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sandra.bijelic@kapsch.net

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