
Europas Sojaernte 2026: rund 20% geringer, aber großes Potenzial für regionale Lieferketten
DONAU SOJAS NEUER MARKET REPORT ZEIGT, DASS DIE SOJAPRODUKTION 2026 IN DEN MEISTEN LÄNDERN EUROPAS GERINGER ALS IN DEN LETZTEN JAHREN AUSFÄLLT. HITZE UND TROCKENHEIT SIND FÜR VIELE LANDWIRT:INNEN DIE GRÖSSTEN HERAUSFORDERUNGEN. DAS POTENZIAL FÜR WACHSTUM IST DENNOCH KLAR ERKENNBAR: DEUTSCHLAND UND POLEN SIND DIE VORREITER, DIE IHRE PRODUKTION AUSBAUEN UND ZEIGEN, WAS MÖGLICH IST. MIT STÄRKEREN REGIONALEN LIEFERKETTEN KANN EUROPA SEINE PROTEINVERSORGUNG SICHERN UND UNABHÄNGIGER WERDEN.
Dem Bericht zufolge wird die Sojabohnenproduktion in der EU im Jahr 2026 voraussichtlich 2,4 Millionen Tonnen erreichen, was etwa 20 % unter dem Niveau von 2025 liegt. Italien, der größte Produzent der EU, wird voraussichtlich rund 900.000 Tonnen ernten, 15 % weniger als im Vorjahr. In Österreich wird ein Rückgang der Produktion um 36 % auf 180.000 Tonnen prognostiziert. Für die Ukraine, einen der wichtigsten Lieferanten von gentechnikfreiem Soja in Europa, wird eine Ernte von 4,4 Millionen Tonnen geschätzt, was 10 % unter dem Vorjahresniveau liegt. Der durchschnittliche Ertrag in der EU von 2,24 Tonnen pro Hektar liegt rund 15 % unter dem Fünfjahresdurchschnitt.
Donau Soja
Lilly Speckner
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