Greenpeace fordert sofortigen Stopp der Flugabgabensenkung

Bundesregierung darf nicht vor Landeshauptleuten und Fluglobby einknicken – Greenpeace verlangt Subventionsstopp und Bahn-Ausbau statt Steuergeschenke für Fluglinien

Die Umweltschutzorganisation Greenpeace kritisiert den Vorstoß der Landeshauptleute zur Abschaffung der Flugabgabe scharf. Bundeskanzler Stocker und Verkehrsminister Peter Hanke müssen dringend klimafreundliche Mobilitätsarten stärken, statt sich den Interessen der Fluglobby und Landeshauptleute zu beugen. Der Flugverkehr muss endlich den wahren Folgekosten entsprechend besteuert und die Einnahmen zielgerichtet in eine saubere Energiewende und den Ausbau des öffentlichen Verkehrs investiert werden.

Adam Pawloff, Programmdirektor bei Greenpeace Österreich: _„Während die Folgen der Erderhitzung heftiger werden, will die Regierungsspitze um Kanzler Stocker und Verkehrsminister Hanke ausgerechnet jetzt Steuergeschenke an die klimaschädlichste Branche verteilen. Das ist eine ökologische Katastrophe! Landeshauptmann Wallner redet von Standortpolitik, dabei ist offensichtlich, dass es hier um reine Profitinteressen der Fluglobby geht. Die Bundesregierung muss jetzt Verantwortung für unsere Zukunft übernehmen und alle Hebel für eine saubere Energie- und Verkehrswende in Bewegung setzen.”_
STEUERLICHE EXTRAWÜRSTE BEENDEN STATT AUSWEITEN

Annette Stolz
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