
Raiffeisenlandesbank Niederösterreich-Wien beteiligt sich an dem MedTech Lumetry Diagnostics
Strategisches Investment finanziert den Marktstart des Atem-Analysegeräts lumetry.
Gesundheit betrifft uns alle, sie ist unser wertvollstes Gut. Umso wichtiger sind innovative Lösungen, die neue Wege in der Gesundheitsversorgung eröffnen. Genau hier setzt die Raiffeisenlandesbank Niederösterreich-Wien an und baut ihr Engagement im Bereich Health Care aus: Die Bank beteiligt sich mit 10 Prozent als Lead-Investor – neben lokalen und internationalen Kapitalgebern – an dem Grazer Startup Lumetry Diagnostics.
Mit der Investition bringt das MedTech die erste CE-gekennzeichnete Produktversion eines innovativen Atem-Analysegeräts für COPD-Patient:innen in Europa auf den Markt.
“Wir sind vorne mit dabei, wenn es darum geht, Unternehmen, die zu unserem Portfolio passen, zu unterstützen. Lumetry Diagnostics hat gezeigt, wie sich ein Geschäftsmodell von einer bemerkenswerten Idee hin zu einer vielversprechenden Zukunft entwickeln kann. Das hat uns überzeugt. Wir freuen uns, das Unternehmen bei seinem Marktstart zu begleiten”, betont Generaldirektor Martin Hauer, Raiffeisenlandesbank NÖ-Wien, die Bedeutung der Unterstützung von Start-ups und der Förderung von Innovationen.
„Einen starken Investor wie die Raiffeisenlandesbank NÖ-Wien an Bord zu haben, bestärkt uns in unserer Vision: Menschen, die jeden Tag mit einer Lungenerkrankung leben, sollen mehr Lebensqualität gewinnen, und die Ärztinnen und Ärzte an ihrer Seite bessere Grundlagen für ihre Entscheidungen. Diesen Weg können wir nur mit Partnern gehen, die an uns und unseren Ansatz glauben. Jetzt bringen wir unsere Lösungsansätze dorthin, wo sie gebraucht werden: zu den Patientinnen und Patienten“, sagt Antonia Riva-Frizberg, Geschäftsführerin von Lumetry Diagnostics.
INNOVATIVES ATEM-ANALYSEGERÄT
Das Produkt kombiniert erstmals zwei Lungenmessungen für den Gebrauch zu Hause und in Kliniken, für die bisher meist getrennte Geräte nötig waren: die Spirometrie, die das Atemvolumen misst, und die Kapnographie, die das ausgeatmete Kohlendioxid erfasst. lumetry vereint beide kostengünstig in einem Gerät und bereitet die Ergebnisse zudem digital auf. Die Lösung ist zertifiziert und für ausgewählte Partner bereits erhältlich.
An einem Folgemodell, das COPD früh erkennen und Kohlendioxid im Blut monitoren kann, wird gearbeitet. Für beide Funktionen befinden sich KI-gestützte Algorithmen von lumetry in klinischer Prüfung. Die Markteinführung ist für 2027 geplant, sobald die Zulassung vorliegt.
„Bei Menschen mit COPD kann sich zu viel Kohlendioxid im Blut anreichern. Dieser Zustand kann lebensbedrohlich werden und muss deshalb zuverlässig überwacht werden. Künftig wollen wir diesen Wert einfach anhand der Atemluft abschätzen und darüber hinaus die frühzeitige Erkennung von COPD unterstützen – genau dort, wo Patientinnen und Patienten häufig zuerst hinkommen: in der Hausarztpraxis, in der Apotheke oder in der Ambulanz“, erklärt Christian Neubauer, Co-CEO von Lumetry Diagnostics.
COPD: HÄUFIG, OFT UNERKANNT
Weltweit sind 384 Millionen Menschen von COPD betroffen. In Österreich leben laut Österreichischer Lungenunion bis zu 800.000 Menschen mit der chronisch obstruktiven Lungenerkrankung. Nur jede:r zehnte Betroffene war deswegen in ärztlicher Behandlung und erhält eine passende Therapie. Je früher COPD erkannt wird, desto früher können Ärzt:innen gegensteuern. Eine frühe Diagnose und regelmäßige Messungen von Lungenparametern können helfen, Verschlechterungen rechtzeitig zu erkennen.
ÜBER LUMETRY DIAGNOSTICS
Raiffeisenlandesbank Niederösterreich-Wien AG / Konzernkommunikation
Telefon: +43 1 211 36-2466
E-Mail: presse@raiffeisenbank.at
Website: http://www.raiffeisenbank.at
OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS. www.ots.at
© Copyright APA-OTS Originaltext-Service GmbH und der jeweilige Aussender