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Presseschau

Dieter Hallervorden: Wechsel zu „Let’s Dance“ ausgeschlossen

Osnabrück (ots) - Dieter Hallervorden: Wechsel zu "Let's Dance" ausgeschlossen Entertainer nach dem Aus bei "The Masked Singer": "Ich kenne meine Grenzen" - ,Didi' ist für ihn ein Markenetikett, das er mit Stolz trägt Osnabrück. Dieter Hallervorden wird nach seinem Aus in der Pro-Sieben-Show "The Masked Singer" nicht ins nächste TV-Format wechseln. "Ich kenne meine Grenzen und werde deswegen schweren Herzens auf 'Let's Dance' verzichten", sagte der Entertainer der "Neuen Osnabrücker Zeitung" (NOZ). In dem

Kommentar: Der Kassandra-Ruf der Kanzlerin

Düsseldorf (ots) - Bundeskanzlerin Merkel hat in den vergangenen Wochen keine Gelegenheit ausgelassen, angesichts der Verbreitung des Coronavirus auf den Ernst der Lage zu verweisen. Im Bundestag am Donnerstag ließ sie erneut einen Kassandra-Ruf erklingen. "Zu forsch" ist ihr in Teilen die Geschwindigkeit, in der eine Reihe von Bundesländern wie insbesondere Nordrhein-Westfalen das öffentliche Leben und die Wirtschaft wieder hochfahren. Doch während Merkel die Länder zur Ordnung ruft, sind dort längst schon wieder

Kommentar: Bundesliga hat eine Chance verdient

Düsseldorf (ots) - Die Fußball-Bundesliga hat wenig mit Bolzplatz-Romantik zu tun. Die DFL ist ein Zusammenschluss von 36 Klubs, die knallharte wirtschaftliche Interessen verfolgen. Die können sie nur erreichen, wenn der Ball rollt. Es ist deshalb absolut legitim, dass sie alles dafür tun, um die Voraussetzungen zu schaffen, den Spielbetrieb in der Corona-Pandemie fortzusetzen. Die Diskussion darüber sachlich zu führen, fällt vielen schwer. Diesen Status hat sich die Branche über Jahrzehnte durch immer größere Distanz

Das WESTFALEN-BLATT (Bielefeld) zu Merkel und Corona

Bielefeld (ots) - Deutlicher konnte die Ansage kaum sein: "Zu forsch" nennt die Kanzlerin die Umsetzung der beschlossenen Lockerungsmaßnahmen. Angela Merkel macht klar, was sie vom Vorpreschen einzelner Ministerpräsidenten in diesen "außergewöhnlich ernsten Zeiten" hält: nichts. Ihre Begründung ist so simpel wie ernüchternd - die aktuelle Situation in der Corona-Krise sei trügerisch. Merkel mahnt: "Wir bewegen uns auf dünnstem Eis." Zugleich schwört sie in ihrer Regierungserklärung Bundestagsabgeordnete

Wetterfest in den Sturm / Kommentar zur Lage der Autobauer in der Coronakrise von Sebastian Schmid

Frankfurt (ots) - Die Werke der Autobauer werden hierzulande langsam wieder hochgefahren, auch die Autohändler dürfen in einigen Regionen wieder öffnen. In diese langsame Normalisierung hinein hat Daimler als erster deutscher Autobauer Zahlen für das Auftaktquartal präsentiert, die übel ausfallen und doch niemanden geschockt haben dürften. Gut, das Ergebnis vor Zinsen und Steuern ist um mehr als drei Viertel auf 617 Mill. Euro eingebrochen. Allerdings gab es im Vorjahresquartal auch einen positiven Sondereffekt aus der

Füllhorn / Kommentar von Stefan Schröder zur GroKo

Mainz (ots) - Große Koalitionen heißen groß, weil sie aus Parteien bestehen, die über eine komfortable Mehrheit im Parlament verfügen. Sie könnten Großes vollbringen, weil ihnen weniger Widerstand entgegengebracht wird. Sie sind aber meist groß darin, Etats aufzublähen und Kompromisse zu verabreden, die wieder Geld kosten. Im Moment spielt letzteres scheinbar keine Rolle. Finanzminister, die mit heruntergezogenen Mundwinkeln auf die Welt gekommen sind, strahlen wie ein Smiley, wenn sie über bis zu zwölfstellige

Solidarität mit Maß / Die EU berät ein Antikrisenkonzept. Von einer Vergemeinschaftung von Schulden kann man nur abraten: Sie wäre die…

Regensburg (ots) - Die EU-Staatschefs stehen vor fundamentalen Fragen. Das Antikrisenkonzept, das sie seit gestern Nachmittag beraten, kreist um Corona-Bonds, die auf eine Vergemeinschaftung von Schulden hinauslaufen und nach denen Italien am lautesten ruft. Sogar der Papst schickt vor der Videokonferenz Gebete zum Himmel: Europa möge es gelingen, die "geschwisterliche Einheit zu erreichen, von der die Gründerväter der EU geträumt haben". Das Bild passt, auch, um zu verstehen, warum Corona-Bonds ein verheerendes Signal

Mitteldeutsche Zeitung zum Ölpreis

Halle (ots) - Immer mehr spricht dafür, dass schon jetzt der Moment der historisch höchsten Nachfrage überschritten ist. Die Strategen der Opec hatten bislang gehofft, dass dies erst um 2040 herum der Fall sein wird. Nun ist klar: Mobilität in jeglicher Form wird als Treiber für die Nachfrage nach Sprit so schnell nicht wieder in Schwung kommen. Für die Ölförderländer sind das keine guten Nachrichten. Sie müssen ihre Volkswirtschaften schnell umbauen. Und die Gefahren durch geopolitische Verwerfungen sind immens.

Mitteldeutsche Zeitung zu Corona und Kultur

Halle (ots) - Die meisten Rockmusiker, Popsänger und erst recht die freiberuflichen Techniker, Bühnenarbeiter und Promoter sind mit der Corona-Vollbremsung in ein Loch gefallen, das ihre Existenz bedroht. Viele Hilfen erreichen dieses nach Hunderttausenden zählende Heer der Rock-Arbeiter nicht. Sie können weder Kurzarbeit beantragen noch im Internet gegen eine Situation ansingen, die ihr Einkommen auf Null hat sinken lassen. Für die Gesellschaft ist das eine Situation, die mehr zu zerstören droht als nur die

Mitteldeutsche Zeitung zum Corona-Paket

Halle (ots) - Das große Ganze gelte es im Blick zu halten, heißt es in der Koalition gerne. Genau dieses große Ganze ist derzeit kaum zu erkennen. Zum großen Ganzen gehört eben auch, nicht liegen zu lassen, was bereits vereinbart ist: Aber die Union sägt wieder an der Grundrente - ausgerechnet an einer Leistung für jene, denen nun gerade so viel applaudiert wird. Das gehört zu den Peinlichkeiten der Krisenbewältigung, genauso wie der Streit darüber, wer denn die Corona-Sonderprämien für Pflegepersonal zahlen soll. Es