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Presseschau

DGB-Gewerkschaften fordern von Laschet Topf für höheres Kurzarbeitergeld

Düsseldorf (ots) - Die Chefin des Deutschen Gewerkschaftsbundes NRW, Anja Weber, und die Vorsitzenden der acht DGB-Gewerkschaften haben Ministerpräsident Armin Laschet (CDU) in einem Brief zu weiteren Hilfsmaßnahmen für Menschen in Kurzarbeit aufgefordert. In dem Schreiben, das der "Rheinischen Post" (Freitag) vorliegt, begrüßen die Gewerkschafter zwar das Auflegen des 25-Milliarden-Euro schweren Rettungsschirms des Landes. Zugleich schreiben sie aber, bei dessen Ausgestaltung "kommt es jetzt darauf an, soziale

Sachsen-Anhalt/Wirtschaft IWH-Chef: Land hält Corona-Einschränkungen nur zwei Monate lang aus

Halle (ots) - Maximal zwei Monate könne die deutsche Wirtschaft die aktuellen Beschränkungen aufgrund der Corona-Krise aushalten. Das sagte Reint E. Gropp, Präsident des Leibniz-Instituts für Wirtschaftsforschung Halle, im Interview mit der in Halle erscheinenden Mitteldeutschen Zeitung (Freitagausgabe). Sollte der derzeitige Lockdown länger dauern, drohe trotz Rettungspaketen von Land wie Bund eine langandauernde Rezession. "Unternehmen würden massenweise kaputtgehen. Sie wieder aufzubauen, würde viel Zeit kosten",

Olympische Perspektiven / Nichts scheint derzeit nachrangiger zu sein, als die Spiele nach Deutschland zu holen. Doch könnte davon ein…

Regensburg (ots) - Der organisierte Sport vertritt die Interessen von rund 27 Millionen Mitgliedern hierzulande. Er schlägt Alarm. In einem gemeinsamen Appell fordern der Deutsche Olympische Sportbund (DOSB) als Dachverband und die 16 Landessportbünde von der Politik einen Schutzschirm für die Verbände und Vereine, denen angesichts der Corona-Krise finanziell die Puste auszugehen droht. DOSB-Präsident Alfons Hörmann scheint die Misere personifizieren zu wollen. Der 59-Jährige, der am Sonntag als CSU-Politiker in die

Kommentar: Der verfrühte Ausstieg als größtes Risiko

Düsseldorf (ots) - Das vollständige Herunterfahren des öffentlichen und sozialen Lebens, die Isolierung in den eigenen vier Wänden, die Angst vor Jobverlusten und Unternehmenspleiten - die Geduld einiger Zeitgenossen mit den einschneidenden Maßnahmen zur Eindämmung des Coronavirus ist bereits aufgebraucht. Nur vier Tage nach Einführung des Kontaktverbots sehnen manche Wirtschaftsvertreter und Politiker den Ausstieg spätestens nach Ostern herbei. Ein verfrühtes Ende der Maßnahmen könnte aber verheerende Folgen haben: Das

Kommentar: Handlungsfähigkeit der Städte gewährleisten

Düsseldorf (ots) - Von Tag zu Tag wird deutlicher, welch massiven Domino-Effekt die Corona-Pandemie ausgelöst hat. Mit einem beispiellosen Hilfspaket müssen Bund und Länder nun der Wirtschaft beispringen. Die Antragswelle auf Kurzarbeit aus allen Branchen wird die Rücklage der Bundesagentur für Arbeit schrumpfen lassen. Und da ist es nicht verwunderlich, wenn nun auch die Kommunen ihre Hände heben und auf die drohenden finanziellen Folgen der Krise hinweisen und einen Schutzschirm verlangen. Natürlich gibt es bei den

Berlin bleibt besonnen – Leitartikel von Jens Anker zur Corona-Krise

Berlin (ots) - Berlin zeigt Charakter. Dieser Satz des Regierenden Bürgermeisters von Berlin, Michael Müller (SPD), beschreibt die derzeitige Situation treffend. In der Stadt, in der so Vieles nicht gelingen will, die sich allzu oft im Klein-Klein verliert und am Zuständigkeitshickhack der Verwaltung verzweifelt, ist innerhalb weniger Tage vollkommene Ruhe eingekehrt. Wer hätte vor zehn Tagen noch gedacht, dass so etwas in einer 3,7 Millionen Einwohner zählenden Metropole vorstellbar wäre? In dieser Situation

Die Einsätze steigen / Kommentar zur Bankenaufsicht in Zeiten der Coronakrise von Bernd Neubacher

Frankfurt (ots) - Die Einsätze der Bankenaufseher in der Coronakrise erhöhen sich zusehends: Erst erlauben sie den Großbanken Eurolands, für schlechte Zeiten angelegte Kapitalpuffer anzugreifen, dann zeigen sie sich mit Blick auf Bilanzvorschriften zur Risikovorsorge sehr beweglich, inzwischen steht mit dem Abschluss der Kapitalregeln von Basel III nicht weniger als das Finale des zentralen Reformwerks infolge der Finanzkrise in Frage. Dass das damals in Bewegung versetzte Pendel der Reregulierung zurückzuschwenken

Unerlässlich / Kommentar von Alexandra Eisen zu medizinisch-ethischen Leitlinien

Mainz (ots) - Es ist in Deutschland - noch - unvorstellbar, dass Ärzte vor der Entscheidung stehen könnten, welchen Patienten sie intensivmedizinisch versorgen und welchen nicht, weil es an Ressourcen fehlt. Die letzten Wochen und Tage lehren uns aber, dass sich unser Vorstellungsvermögen erweitern muss. Es mag psychologisch nachvollziehbar sein, solche Gedanken aus reinem Selbstschutz nicht zuzulassen. Schneller als uns lieb war, haben wir aber die Erfahrung gemacht, dass die zuvor vielen unbekannte chinesische Provinz

Mitteldeutsche Zeitung zu Corona und Älteren

Halle (ots) - Tatsächlich haben jüngere Menschen Angst vor dem Verlust von materieller Sicherheit sowie von Lebensperspektiven, während sich ältere Menschen vor Krankheit, Tod und sozialer Isolation ängstigen. Diese Ängste lassen sich nicht vergleichen. Richtig ist, dass sich der Shutdown nicht monatelang aufrechterhalten lässt. Darum ist es notwendig, über Ausstiegsszenarien nachzudenken. Die Palmer-Idee, von einer Aufhebung der Ausgangsbeschränkungen ältere Menschen und andere Risikogruppen auszunehmen, liegt nahe und

neues deutschland: Kommentar über die Schaffung neuer Jobs bei Amazon

Berlin (ots) - In jeder Krise gibt es natürlich auch Gewinner. In der Coronakrise ist es unter anderem Amazon. Während Läden in den Städten geschlossen bleiben müssen, boomt der Onlinehandel so sehr, dass der Internetkonzern mit den Bestellungen nicht hinterherkommt. Deswegen schafft er nicht nur in den USA 100.000 neue Jobs, sondern auch in Deutschland 350. Selbst in diesen Zeiten kann darüber keine Freude aufkommen. Denn in den USA und vielen Ländern Europas streiken bereits Amazon-Angestellte, weil auch sie Angst vor