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Presseschau

Allgemeine Zeitung Mainz: Auf dem Sprung / Kommentar von Frank Schmidt-Wyk zum Projekt Mondlandung

Mainz (ots) - Beinahe könnte man Verständnis aufbringen für die Spinner, die das Ganze für einen Riesenschwindel halten: Die erste Mondlandung vor 50 Jahren war aus heutiger Sicht ein unglaubliches Unternehmen. Niemand brachte die Einzigartigkeit des Apollo-Programms treffender zum Ausdruck als der Kommandant von Apollo 17, der am 14. Dezember 1972 als bislang letzter Astronaut auf dem Mond die Luken dicht machte. In seinen Erinnerungen schrieb Gene Cernan: "Präsident Kennedy griff weit ins 21. Jahrhundert hinein, holte

Börsen-Zeitung: Marktkommentar Lira auf der Kippe von Christopher Kalbhenn

Frankfurt (ots) - Seit die Zentralbanken der USA und des Euroraums ihren Schwenk hin zu einer lockereren Geldpolitik kommuniziert haben, rollt eine Leitzinssenkungswelle um den Globus. Möglicherweise wird die EZB in der neuen Woche ihren Einlagensatz leicht senken, Ende des Monats erwartet die Märkte von der Fed eine Senkung der Fed Funds Rate um 25 Basispunkte. Andere Notenbanken warten nicht auf die Großen der Zunft, sondern haben bereits gehandelt. Mit Rückenwind durch die neue geldpolitische Linie der Fed, aber

Mitteldeutsche Zeitung: zu Weltraumforschung

Halle (ots) - Für die Mondmission sind in den nächsten Jahren jährlich bis zu acht Milliarden Dollar vorgesehen - zusätzlich zum Nasa-Jahresbudget, das bei etwa 20 Milliarden Dollar liegt. Die anvisierte Reise zum Mars dürfte ein Vielfaches kosten. Teuer ist es vor allem, Menschen im Weltraum am Leben zu halten. Eine Reise zum Mars und zurück würde etwa ein Jahr dauern, in dieser Zeit wären die Astronauten zahllosen Gefahren ausgesetzt. Menschen in den Weltraum zu bringen war und ist richtig. Es geht um

Mitteldeutsche Zeitung: zu neuen Flixbus-Plänen

Halle (ots) - Die Manager von Flixmobility haben sich viel vorgenommen. Sie wollen einen globalen Mobilitätsanbieter zimmern - mit klugen Fahrplänen, mit attraktiven Preisen und mit einer hohen Auslastung der Fahrzeuge. In der Kombination mit Mitfahrgelegenheiten kann so ein hochattraktives Angebot entstehen. Das wird nicht alle begeistern, die sich fortbewegen müssen. Doch das Signal ist entscheidend. Und zwar an die staatlichen Eisenbahnkonzerne Europas. Diese gigantischen Unternehmen bleiben bislang weit hinter ihren

Mittelbayerische Zeitung: Sehnsucht nach dem starken Mann/Bei BMW ist man offenbar froh über das Ende der Ära Harald Krüger/von Bernhard…

Regensburg (ots) - Wer Vorstandschef bei BMW werden will, darf nicht selbst den Blinker links setzen und auf die Überholspur steuern. Vielmehr soll er sich durch vorangegangene Leistungen automatisch aufdrängen. Oliver Zipse hat sich genau an diesen Brauch gehalten. Insofern ist seine Berufung an die Spitze des traditionsreichen Autoherstellers alles andere als eine Überraschung, sondern eine Bestätigung der bisherigen Besetzungskultur. Nun aber darf er loslegen, und er soll verbal wie auch in Taten Gas geben, heißt es

neues deutschland: Russland will INSTEX – Kommentar zur Debatte um die US-Sanktionen gegen Iran

Berlin (ots) - Vor einem Jahr verkündete US-Präsident Donald Trump den Ausstieg aus dem 2015 vereinbarten Atomabkommen zwischen den fünf Vetomächten, Iran und Deutschland. Die Bundesregierung hatte daraufhin versucht, zwischen den USA und Iran zu vermitteln - vergeblich. Stattdessen leidet nicht nur die iranische Bevölkerung unter den neu aufgelegten Sanktionen; auch für die restlichen Vertragsstaaten fällt ein lukrativer Handelspartner in der Region weg. Die USA selbst kümmert das wenig, sie betreiben schon seit dem

Straubinger Tagblatt: Neuer BMW-Chef unter Druck

Straubing (ots) - BMW ist alles andere als ein Sanierungsfall und doch sind die Eigentümer nervös. Das ist ein wenig so, wie wenn ein Einser-Schüler plötzlich eine Zwei plus mit nach Hause bringt. Zipse hilft es nichts, aus alten Fehlern zu lernen, er muss auf einem ganz neuen Spielfeld mit neuen Regeln um Ballbesitz und Tore kämpfen. Dabei hat er nicht zehn Mitstreiter, sondern 21 Gegner. So bleibt zu hoffen, dass der BMW-Aufsichtsrat mit seiner Personalentscheidung ein glücklicheres Händchen hat als dies in der

Straubinger Tagblatt: Sommer-PK lässt Fragen offen

Straubing (ots) - Ihre Sommerpressekonferenz sollte sicher dazu dienen, die Fragen der letzten Wochen wegzuwischen und einen positiven Eindruck zu hinterlassen. Für diese Annahme spricht, dass die Veranstaltung nicht zwingend jetzt hätte stattfinden müssen. Denn Merkel hat diese wegen ihrer Länge besondere Pressekonferenz auch schon nach ihrem Urlaub abgehalten. Vielleicht hätte sie das diesmal auch besser tun sollen. Sie wollte offenbar Klarschiff machen. Und hat doch nur für weitere Unklarheiten gesorgt.

Frankfurter Rundschau: Kirchliche Kernschmelze

Frankfurt (ots) - Eines lässt die kirchliche Jahresstatistik nicht zu: das Sortieren nach guten oder schlechten Ortskirchen, konservativen oder liberalen Bischöfen. Überall liegen die Austritte aus der katholischen Kirche übers Jahr bei etwa einem Prozent der Mitgliedschaft - mal etwas darunter, mal etwas darüber. Aussagekräftiger ist schon der Vergleich mit der evangelischen Kirche. Zwar sind auch dort die Austrittszahlen gestiegen, aber um einen niedrigeren Anteil. Das zeigt: Der Sinkkurs der Kirchen hierzulande ist

neues deutschland: Gysi will soziale Plattform für Europa etablieren

Berlin (ots) - Der LINKE-Politiker Gregor Gysi hofft darauf, dass das im November in Brüssel geplante Alternative Forum zur Grundlage einer neuen Plattform für die progressiven Kräfte Europas wird. Gysi hatte unlängst angekündigt, als Präsident der Partei der Europäischen Linken zur nächsten Wahl im Dezember nicht wieder anzutreten. Im Gespräch mit der Tageszeitung "neues deutschland" zeigte er sich überzeugt, dass die Europäische Linke vor notwendigen Veränderungen stehe. Dem Alternativen Forum vom 8. bis 10. November