Neue ORF-III-ARTE-Dokutrilogie „Habsburgs Hoflieferanten“ präsentiert

TV-Premiere ab 20. November in ORF III – einteilige ARTE-Fassung 2019

Wien (OTS) – Ob Hofzuckerbäcker Demel, Hofjuwelier Köchert oder
Glashersteller Lobmeyr. Sie alle zählten zu „Habsburgs
Hoflieferanten“. Der gleichnamige neue ORF-III-ARTE-Dreiteiler der
Filmemacher Kurt Mayer und Judith Doppler – zu sehen am 20. und 27.
November sowie am 4. Dezember 2018, jeweils um 21.05 Uhr in ORF III –
richtet den Fokus auf das letzte Jahrhundert habsburgischer
Herrschaft aus der Sicht jener Geschäftsleute, die exklusiven Zugang
zum Hof genossen. Gestern, am Dienstag, dem 13. November, wurde die
Produktion von ORF-III-Programmgeschäftsführer Peter Schöber und
ARTE-Programmdirektor Bernd Mütter in den Räumlichkeiten des k. u. k.
Hofzuckerbäckers Demel vorgestellt. Bei einem Treffen im Vorfeld der
Präsentation betonten ORF-Generaldirektor Alexander Wrabetz und der
ARTE-Programmdirektor die langjährige gute Zusammenarbeit, die mit
Koproduktionen wie dieser fortgesetzt und gestärkt wird.

ORF-Generaldirektor Wrabetz: „Partnerschaft mit ARTE vorbildhaftes
Beispiel für öffentlich-rechtliche Content-Allianzen“

„Es freut mich sehr, dass der ORF und ARTE ihre seit 1998
erfolgreiche Zusammenarbeit mit Koproduktionen wie der neuen
ORF-III-Trilogie ‚Habsburgs Hoflieferanten‘ oder neuen Projekten im
Dokumentar-, Fiction- und Kulturbereich von ORF eins und ORF 2 weiter
ausbauen“, sagt ORF-Generaldirektor Dr. Alexander Wrabetz. „Diese
Partnerschaft ist ein vorbildhaftes Beispiel für internationale
öffentlich-rechtliche Content-Allianzen, die gewährleisten, dass
heimische Produktionen auch über die Landesgrenzen hinaus regelmäßig
das Wissen über Österreich und seine Geschichte und Kultur stärken“,
so Wrabetz.

ARTE-Programmdirektor Mütter: „Programme in Partnerschaft mit dem ORF
sind eine große Bereicherung für ARTE und ein Schaufenster
europäischer Kultur und Gesellschaft“

„Vor genau 20 Jahren wurde die Partnerschaft zwischen ORF und ARTE
ins Leben gerufen“, sagt ARTE-Programmdirektor Bernd Mütter. „Im
Laufe der Zeit konnten wir mit vereinten Kräften eine Vielzahl
erfolgreicher Koproduktionen im fiktionalen, im dokumentarischen und
im kulturellen Bereich verwirklichen. Mit Freude blicken wir auf
Fernsehfilme wie ‚Der Tote am Teich‘, die Reihe mit Kommissar Polt,
die Entdeckungsdokumentationen wie ‚Turtle Hero‘ oder Kulturprogramme
wie das Porträt von Egon Schiele zurück. Nicht zu vergessen sind die
Kooperationen im Rahmen von attraktiven Konzertaufzeichnungen wie
‚Christmas in Vienna‘ und die Beteiligung bei Großprojekten wie dem
Achtteiler ‚Krieg der Träume – 1918–1939‘. Die Programme sind eine
große Bereicherung für ARTE und ein Schaufenster europäischer Kultur
und Gesellschaft für unsere Zuschauerinnen und Zuschauer, in das die
Kulturgeschichte der Hoflieferanten in Europa gut hineinpasst“,
unterstreicht Mütter.

ORF-III-Programmgeschäftsführer Schöber: „Ich freue mich, mit unserem
langjährigen Produktionspartner ARTE ein weiteres, wichtiges Stück
europäischer Geschichte erzählen zu können“

„Das Jahr 1918 war in mehrfacher Hinsicht eine Zäsur. Einerseits ging
die alte Weltordnung mit drei den Kontinent dominierenden
Kaiserreichen zu Ende, andererseits entstanden mit Ende des Ersten
Weltkriegs viele jener europäischen Staaten, die sich heute in
friedlicher Koexistenz innerhalb der EU als Partner und Freunde
wiederfinden“, ergänzt ORF-III-Programmgeschäftsführer Peter Schöber.
„Ich freue mich daher besonders, dass wir, u. a. nach der
zehnteiligen Dokureihe über das k. u. k. Staatsarchiv, mit unserem
langjährigen Produktionspartner ARTE ein weiteres wichtiges Stück
europäischer Geschichte erzählen und für unser Publikum einen Blick
in die Vergangenheit werfen können. Mein besonderer Dank gilt
ARTE-Programmdirektor Bernd Mütter, der erheblich zur Realisierung
des Films beigetragen hat und als Historiker eine große Affinität zum
Produkt beweist“, so Schöber.

ORF-III-Trilogie als einteilige Fassung in ARTE

Die neue Koproduktion der beiden Sender über „Habsburgs
Hoflieferanten“ ist am 20. und 27. November sowie am 4. Dezember,
jeweils Dienstag um 21.05 Uhr im Rahmen der ORF-III-Prorammschiene
„Erbe Österreich“ zu sehen. In ARTE wird der Film unter dem Titel
„Der Glanz der Dinge – Die Hoflieferanten im Spiegel der Zeit“ als
einteilige, inhaltlich (u. a. auf Frankreich) erweiterte Fassung
voraussichtlich im Weihnachtsprogramm 2019 Premiere feiern.
„Habsburgs Hoflieferanten“ begibt sich im ersten Teil auf eine
Einkaufstour mit Sisi und Franz, geht in Folge zwei zurück zu den
Anfängen des kaiserlichen Haushalts bzw. zur Entstehung des Status
Hoflieferant und thematisiert schließlich dessen Untergang und
Wiedergeburt im Zuge des politischen Umbruchs 1918. Denn während die
Hoflieferanten nach dem Zerfall der Monarchie einiges an Prestige
einbüßen mussten, sind sie heute wieder „en vogue“ und gerne besucht
– von internationalen Gästen genauso wie von der österreichischen
„Hautevolee“.

Filmemacher Doppler und Mayer: „Ein ganz neuer Blick auf 300 Jahre
Kultur- und Wirtschaftsgeschichte“

„Es war ein herausforderndes Unterfangen, sich mit der Geschichte der
k. u. k. Hoflieferanten zu beschäftigen – schließlich kennt man viele
ihrer Namen und kann ihnen zum Teil heute noch begegnen, wenn man
durch die Wiener Innenstadt spaziert“, so die Filmemacher Judith
Doppler und Kurt Mayer. „Besonders spannend war es aber, die Zeit
zurückzudrehen, sich gedanklich auf eine historische Einkaufstour zu
begeben und die Frage zu beantworten, was wohl ein Kaiser braucht,
der eigentlich alles hat? Viel – wie sich herausstellt. Kuriose
Investitionen und extreme Sparsamkeit treffen auf Protz und
Verschwendung. Über rare Dokumente und Familienerinnerungen gewannen
wir einen ganz neuen Blick auf 300 Jahre Kultur- und
Wirtschaftsgeschichte, stießen auf humorvolle Anekdoten und
überraschende Bestellungen – und lernten dabei historische
Persönlichkeiten auf intime Weise kennen, wie es sonst kaum möglich
ist. Zusammenfassend kann man jetzt nur sagen: Es war alles sehr
schön. Es hat uns sehr gefreut!“

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