Wertschöpfungsbericht: Die Raiffeisen Bankengruppe als österreichisches Leitunternehmen par excellence

Raiffeisen Bankengruppe schafft Mehrwert für ÖsterreichnBruttowertschöpfung von 5,9 Milliarden EuronBeschäftigungseffekt von rund 55.800 PersonennSteuer- und Abgabenleistung mehr als 2,3 Milliarden EuronDie Raiffeisen Bankengruppe Österreich (RBG) als die größte
Bankengruppe des Landes repräsentiert – gemessen an den Krediten –
rund 30 Prozent des heimischen Bankwesens. Damit zählt sie zu den
Leitunternehmen der österreichischen Volkswirtschaft und ist
einzigartig in ihrer Struktur. Um ihre volkswirtschaftlichen
Leistungen und den zugehörigen fiskalischen Beitrag darzustellen,
wurde in Zusammenarbeit mit dem Economica Institut für
Wirtschaftsforschung unter Leitung von Christian Helmenstein auf
Basis der aktuell vorliegenden, geprüften Daten ein Update des
vielbeachteten Raiffeisen-Wertschöpfungsberichtes erstellt.

„Verantwortungsvolles Wirtschaften, um so nachhaltigen Wert zu
schaffen, ist ein Grundprinzip Raiffeisens. Mit dem vorliegenden
Bericht stellen wir unseren ökonomischen Fußabdruck transparent dar.
Die gesamte Wertschöpfung der Raiffeisen Bankengruppe inklusive aller
daraus resultierenden Effekte wurde erhoben“, so Walter
Rothensteiner, Generalanwalt des Österreichischen
Raiffeisenverbandes, über die Beweggründe für die Erstellung des
Wertschöpfungsberichtes.

Zwtl.: Beschäftigungseffekt entspricht Einwohnerzahl St. Pöltens

Die Raiffeisen Bankengruppe erwirtschaftete demnach 2017 eine
totale Bruttowertschöpfung von 5,9 Milliarden Euro. Diese liegt
doppelt so hoch wie die direkte Wertschöpfung des
Telekommunikationssektors (2,7 Mrd. Euro) oder ungefähr gleichauf mit
jener aus der Herstellung von Metallerzeugnissen (5,89 Mrd. Euro).
„Jeder 55. in Österreich erwirtschaftete Euro ist somit unmittelbar
oder mittelbar der Raiffeisen Bankengruppe zuzuschreiben“, bringt
Helmenstein die enorme volkswirtschaftliche Leistung der Raiffeisen
Bankengruppe auf den Punkt. Jeder von der RBG erwirtschaftete Euro
löst laut Bericht weitere 50 Cent an Wertschöpfung in der
österreichischen Volkswirtschaft aus. Der Beitrag zum
österreichischen Bruttoinlandsprodukt beträgt somit insgesamt 1,8
Prozent.

Vor allem die Bruttowertschöpfung pro Beschäftigten als Maß für
die Produktivität habe sich innerhalb der RBG äußerst dynamisch
entwickelt. „Im Jahr 2017 wurden pro Beschäftigten in der RBG 162.000
Euro an volkswirtschaftlichem Mehrwert erzeugt“, so der Studienautor.
Ein solches hervorragendes Ergebnis sei nur dank der exzellenten
Humanressourcen der Raiffeisen Bankengruppe in Verbindung mit
substanziellen institutionellen Verbesserungen möglich gewesen.

Das direkte Steuer- und Abgabenaufkommen der RBG in Österreich lag
für den Studienzeitraum bei mehr als 1,5 Milliarden Euro. Der gesamte
fiskalische Beitrag – also unter Berücksichtigung indirekter und
induzierter Effekte – lag bei 2,3 Milliarden Euro.

Per 31.12.2017 waren 25.667 Personen innerhalb der RBG
beschäftigt. Durch indirekte Effekte aufgrund von Zulieferbeziehungen
und induzierte Effekte, so genannte Einkommenseffekte, entlang der
Wertschöpfungskette kommen noch mehr als 30.000 Arbeitsplätze hinzu.
„Unser Beschäftigungseffekt liegt insgesamt bei rund 55.800 Personen,
was der Einwohnerzahl von St. Pölten entspricht. Jeder 68.
Arbeitsplatz in Österreich ist somit der Raiffeisen Bankengruppe
zuzuschreiben. Diese Ergebnisse dürfen uns stolz auf den
gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Beitrag der Raiffeisen
Bankengruppe in Österreich machen“, unterstreicht Rothensteiner.

Zwtl.: Weitere Sektoren profitieren von der Raiffeisen Bankengruppe

„Nachhaltigkeitsmanagement, insbesondere die umfassende
Stakeholder-Einbindung, hat bei Raiffeisen einen besonders hohen
Stellenwert. Der Wertschöpfungsbericht ist ein wichtiges Instrument
im Rahmen der Stakeholder-Dialoge und ermöglicht einen neuen
Blickwinkel auf die vielschichtigen Leistungen der Raiffeisen
Bankengruppe. Dadurch wird auch sichtbar, welche Effekte in anderen
Sektoren über Vorleistungsverflechtungen der Raiffeisen Bankengruppe
und durch Konsum- und Investitionsausgaben der Beschäftigten
generiert werden“, erläutert Andrea Sihn-Weber, Geschäftsführerin der
Raiffeisen Nachhaltigkeits-Initiative und Projektverantwortliche für
den Wertschöpfungsbericht.

Zwtl.: Außerordentlich hohe regionale Relevanz

Die regionalwirtschaftliche Analyse der Daten zeigt, dass
Raiffeisenbanken periphere Gebiete durch die Schaffung von
Arbeitsplätzen und Wertschöpfung in der Region bedeutend stärken. Die
größte Relevanz kommt dabei den Banken in grenznahen, exponierten
oder strukturschwachen Gebieten zu und nicht – wie häufig vermutet –
jenen in Ballungsräumen. Rund 93 Prozent der Bevölkerung kann in
maximal fünf Autominuten eine Raiffeisen-Bankstelle erreichen. Der
Generalsekretär des Österreichischen Raiffeisenverbandes und
Mitinitiator des Berichts, Andreas Pangl, sieht den Mehrwert in den
Detailanalysen: „Die große Bedeutung der traditionell stark
regionalen Verankerung wird jetzt mit Fakten belegt. Als finanzieller
Nahversorger übernimmt Raiffeisen in diesen Gebieten zahlreiche
Aufgaben, die über das klassische Bankgeschäft hinausgehen. Die
Raiffeisen Bankengruppe ist sich ihrer Verantwortung als
österreichisches Leitunternehmen und größte Bankengruppe des Landes
bewusst und nimmt diese auch wahr.“

Der Wertschöpfungsbericht ist online unter
[www.raiffeisenverband.at] (http://www.raiffeisenverband.at) oder
[www.raiffeisen.at/wertschoepfungsberichte]
(http://www.raiffeisen.at/wertschoepfungsberichte) abrufbar.

Mag. Elisabeth Hell
Österreichischer Raiffeisenverband
Tel.: +43 699 12113609
Email: e.hell@raiffeisenzeitung.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS. www.ots.at
© Copyright APA-OTS Originaltext-Service GmbH und der jeweilige Aussender