NEOS zu Kärntner AK-Wahl: Niedrige Wahlbeteiligung als Spiegel der Unzufriedenheit

Gerald Loacker: „Beenden wir den Kammerzwang und sorgen für echte Vertretung der freiwilligen Mitglieder.“

Wien (OTS) – NEOS-Sozialsprecher Gerald Loacker zeigt sich wenig überrascht über die niedrige Wahlbeteiligung bei den momentanen Arbeiterkammerwahlen, wie heute zum Beispiel von nur 38,5 Prozent in Kärnten. Vielmehr repräsentiert dieses Desinteresse eindeutig die Unzufriedenheit der Mitglieder. „Die Zwangsmitgliedschaft hat sich überlebt. Wenn nachhaltig weniger als die Hälfte der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer überhaupt an einer AK-Wahl teilnimmt, ist das der beste Beleg dafür, dass die Arbeiterkammer für die Mehrzahl der Menschen keine Relevanz hat und sich diese nicht vertreten fühlen“, so der NEOS-Sozialsprecher. „Die AK reiht sich da ohne Unterschied in andere Zwangsstrukturen wie Wirtschaftskammer und Hochschülerschaft ein, wo auch eine Minderheit ein Interesse für die Vertretung aufbringt.“

Das Kärntner Wahlergebnis sei einmal mehr ein Anlass, die Zwangsmitgliedschaften in Kammern zu überdenken: „Wir NEOS fordern schon lange ein Ende des Kammerzwangs. In einem freien und demokratischen Land sollte jeder das Recht haben, selbst zu entscheiden, ob man einer Interessenvertretung angehören möchte oder nicht. Jeder sollte frei über sein Geld entscheiden dürfen – und daher auch über eine Mitgliedschaft. Eine freiwillige Mitgliedschaft würde auch das Engagement und Interesse derjenigen steigern, die sich bewusst für eine Zugehörigkeit entschieden haben.“

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