AK Ausstellungseröffnung: Was hat eine Rennbahn mit der AK zu tun?

Neue Ausstellungsreihe AKKunstprojekte in der AK Beratungshalle – Neues Raum- und Vermittlungskonzept sowie neuer Kunstbeirat

Wien (OTS) – Die AK eröffnete gestern, Dienstagabend, in der Beratungshalle – nach einer längeren Pause – die neu konzipierte Ausstellungsreihe AKKunstprojekte. Es gibt ein neues Raum- und Vermittlungskonzept sowie einen neuen, hochkarätig besetzten Kunstbei-rat. Die erste Ausstellung „Bildmaschine“ stammt vom österreichischen Künstler Clemens Fürtler, der sich vom Phänomen des Verkehrs ausgehend nicht zuletzt mit dem Gehetzt sein in unserer (Arbeits-)Welt auseinandersetzt. „Kultur ermöglichen und fördern und unseren Mitgliedern Zugänge zu eröffnen, die sie so vielleicht nicht gefunden hätten“, sagt AK Direktor Christoph Klein anlässlich der Eröffnung.

„Der kulturelle Auftrag der AK ist im AK Gesetz festgeschrieben. Gezeigt werden Positionen von jungen österreichischen Künstlerinnen und Künstlern oder solchen, die viel-leicht noch weniger bekannt sind, aber nicht minder qualitativ hochwertige Kunst produzieren. Der Förderaspekt ist ein wesentliches Auswahlkriterium“, so Klein. „Die Menschen kommen zu uns in die Beratung mit ihren Sorgen und Problemen, und hier möchten wir ihnen auch die Kunst öffnen, indem wir künftig stärker auf deren Vermittlung setzen. Mit dem Auftakt der neuen Reihe präsentieren wir daher gleichzeitig ein neues Raum- und Vermittlungskonzept, welches das Künstler-Duo Krüger & Pardeller entwickelt hat.“

Der AK Kunstbeirat wählt gemeinsam mit der AK die KünstlerInnen aus, die zu den Themen Arbeit und Gesellschaft in der Beratungshalle ausstellen. An der Stirnwand der Beratungshalle befindet sich jetzt für die wartenden KundInnen ein „Kulturvermittlungsmodul“, wo Infomaterial aufliegt und kurze Videos zu den jeweils aktuellen Ausstellungen in der Halle sowie zum kulturellen Engagement der AK Wien zu sehen sind.

Der neue Kunstbeirat: + Lucas Gehrmann, Kurator Kunsthalle Wien; + Stella Rollig, Generaldirektorin Österreichische Galerie Belvedere; + Hemma Schmutz, Direktorin Lentos Kunstmuseum Linz; + Barbara Steiner, Direktorin Kunsthaus Graz.

Die erste Ausstellung mit dem Titel „Bildmaschine“ stammt von dem 1966 in Mödling geborenen Künstler Clemens Fürtler. Es ist ein Mix aus Fotogrammen, Polaroids, Malerei, Objekten und Videos zu sehen. Fürtler entwickelt kinetische Objekte, die er „Bildmaschinen“ nennt, weil sich seine Arbeiten aus diesen generieren. In seinen komplexen „Bildmaschinen“ sind mit Videokameras und Lampen ausgestattete Fahrzeuge, wie auf einer Rennbahn nonstop unterwegs. „Der Künstler beschäftigt sich auf faszinierende Weise mit der Rastlosigkeit des Verkehrs, alles muss noch schneller gehen – das hat viel mit unserem Alltag zu tun. Denn empirische Untersuchungen zeigen, dass vor allem der zunehmende Stress die größte Sorge der Beschäftigten ist“, so der AK Direktor.

SERVICE: Die Ausstellung der AK Montag bis Freitag von 7.00 bis 20.00 Uhr in der AK Beratungshalle, 1040, Prinz Eugen-Straße 20-22. Mehr unter kultur.arbeiterkammer.at

Arbeiterkammer Wien
Doris Strecker
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