„Report“ über den roten Richtungsstreit und „Die kleine Welt in Schwarz-Grün“

Am 8. Oktober um 21.05 Uhr in ORF 2 mit Live-Gast Pamela Rendi-Wagner

Wien (OTS) – Susanne Schnabl präsentiert den „Report“ am Dienstag, dem 8. Oktober 2019, um 21.05 Uhr in ORF 2 mit folgenden Themen:

Roter Richtungsstreit
„Die Richtung stimmt“ – mit dieser Ansage hat SPÖ-Parteivorsitzende Pamela Rendi-Wagner am Wahlabend viele Genossinnen und Genossen vor den Kopf gestoßen. Einen Tag nach der Wahlniederlage wurde dann der umstrittene Wahlkampfmanager Christian Deutsch zum Bundesgeschäftsführer befördert. Damit ist endgültig ein Richtungsstreit um die Zukunft der Sozialdemokratie entbrannt. Vor allem junge Funktionärinnen und Funktionäre proben den Aufstand. Ein Bericht von Alexander Sattmann, Martin Pusch und Eva Maria Kaiser. Live zu Gast bei Susanne Schnabl ist SPÖ-Vorsitzende Pamela Rendi-Wagner

Die kleine Welt in Schwarz-Grün
Ist Vorarlberg die kleine schwarz-grüne Welt, in der die große von Kurz und Kogler ihre Probe hält? Die Landeshauptstadt Bregenz hat seit 2005 eine Regierung aus ÖVP und Grünen, das Land seit 2014. Sebastian Kurz hat nach seinem Wahlsieg zwar mehrere Optionen, doch die realistischste Alternative scheinen die Grünen zu sein. Trotz großer ideologischer Gegensätze müssten beide Parteien von ihrem bisherigen Kurs abweichen und Kompromisse eingehen. Ernst Johann Schwarz hat die „kleine Welt“ während des Landtagswahlkampfs besucht und berichtet über Herausforderungen und die Bewältigung unterschiedlicher Zugänge. Kann Vorarlberg zum bundespolitischen Modell werden?

Wahlkampf auf Schweizer Art
Die Schweiz wählt am 20. Oktober die beiden großen Kammern, National-und Ständerat. Das Wahlszenario unterscheidet sich von Österreich massiv: In der Schweiz bilden die vier stärksten Nationalrats-Fraktionen die Bundesregierung, demensprechend fehlt es an bundesweiten Spitzenkandidatinnen und Spitzenkandidaten, die um den Regierungsauftrag buhlen. Die Schweizer Politik steht für Machtverteilung, hier stehen die Kandidierenden aus den Kantonen im Mittelpunkt; sie wiederum kümmern sich um alles selbst, vom Aufstellen der Wahlplakate bis zur Finanzierung des Wahlkampfes. Noch ein Unterschied zu Österreichs monatelangen Koalitionsverhandlungen:
6 Wochen nach einer Wahl wird die Regierung angelobt, der Bundesrat beginnt zu arbeiten, berichtet Raphaela Stefandl.

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