Dreharbeiten zum zweiten Kärntner ORF-Landkrimi „Waidmannsdank“

Mit u. a. Pia Hierzegger, Jutta Fastian und Robert Stadlober

Wien (OTS) – Eine kleine Gemeinde in den Bergen im Süden Österreichs wird derzeit zum neuen „Landkrimi“-Tatort: Nach „Wenn Du wüsstest, wie schön es hier ist“ zieht das Erfolgsformat zum zweiten Mal nach Kärnten – wo ein Mordfall, illegale Machenschaften und Familienkonflikte den scheinbaren Frieden in seinen Grundfesten erschüttern. Vor der Kamera der ORF/ZDF-Koproduktion „Waidmannsdank“ stehen noch bis Anfang November u. a. in Obervellach und Kolbnitz Jutta Fastian, Pia Hierzegger – die auch für das Drehbuch verantwortlich zeichnet –, Robert Stadlober, Helmut Bohatsch, Johannes Flaschberger, Peter Raffalt, Karolina Lodyga u. v. m. Regie führt Daniel Prochaska. Rot-weiß-rote Krimispannung war gestern, am Dienstag, dem 22. Oktober 2019, schon einmal bei einem Setbesuch in Kolbnitz angesagt.

Noch mehr ORF-Landkrimi

Noch bevor die beliebte Landkrimi-Reihe im ORF-1-Weihnachtsprogramm 2019/2020 mit „Steirerkreuz“, „Das dunkle Paradies“ und „Das letzte Problem“ wieder an den Start geht, wird auch schon vor der Kamera wieder ermittelt – und zwar nicht nur für „Waidmannsdank“ in Kärnten, sondern auch für „Das Mädchen aus dem Bergsee“ in Tirol. Beide Filme feiern voraussichtlich 2020 ihre ORF-1-Premiere.

Pia Hierzegger: „Die Entscheidungen trifft jetzt der Regisseur“

Wie auch schon bei der ORF-Stadtkomödie „Notlüge“ steht Pia Hierzegger für „Waidmannsdank“ nicht nur in einer Hauptrolle (als Oberinspektorin) vor der Kamera, sondern zeichnet auch wieder für das Drehbuch verantwortlich. „Das ist mehr oder weniger während des Schreibens entstanden. Plötzlich war eine Figur da, von der ich dachte, die könnte ich vielleicht spielen. Aber jetzt während des Drehs bin ich hauptsächlich Schauspielerin, manchmal kann ich Fragen beantworten, warum eine Figur in einer Szene so oder so handelt oder spricht, aber die Entscheidungen trifft jetzt der Regisseur Daniel Prochaska, und das finde ich sehr angenehm“, so Hierzegger. Was sich das TV-Publikum von diesem neuen Landkrimi erwarten darf? „Bauern, Jäger, Hunde, Morde, Polizistinnen und Polizisten, schöne hohe Berge und Kärntner Reindling.“ Und Hierzegger abschließend über das Besondere an diesem ORF-Erfolgsformat: „Dass die Landkrimis alle so unterschiedlich sind und versuchen, etwas über eine Gegend und ihre Bewohnerinnen und Bewohner zu erzählen, der Krimiplot ist eher Mittel zu Zweck.“

Daniel Prochaska: „Ein etwas schrägerer Landkrimi“

Daniel Prochaska, der bereits die ORF-Stadtkomödie „Geschenkt“ inszeniert hat, feiert mit diesem zweiten Kärntner TV-Film sein Landkrimi-Regiedebüt. „Das Publikum darf sich auf einen spannenden, aber zugleich etwas schrägeren Landkrimi freuen“, gibt Prochaska schon einen ersten Vorgeschmack. „Der große Reiz für mich daran ist, ein Familiendrama in einem Krimi-Korsett zu erzählen. Für mich ist diese Arbeit was ganz Besonderes. ,Waidmannsdank‘ ist mein dritter Film, das Niveau der Landkrimis ist sehr hoch, und ich fühle mich sehr geehrt, dass ich jetzt auch einen drehen darf. Es ist zugleich mein erster Krimi. Krimi ist ein spannendes Genre, wir haben viele aufwendige Motive auf Bergen, in Wäldern und in Schluchten. Und ich finde es spannend, dass sich das Buch genug Raum nimmt, um hinter die Fassade zu schauen, was passiert. Dass es nicht primär darum geht, wer der Täter ist, sondern warum man zum Täter wird.“ Was die Landkrimi-Filme so erfolgreich macht? „Dass sie alle sehr authentisch sind.“

„Waidmannsdank“ ist eine Koproduktion von ORF, ZDF, Mona Film und Tivoli Film, mit Unterstützung von Fernsehfonds Austria, Carinthia Film Commission und dem Land Kärnten.

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