FPÖ – Hofer: EU-Gelder für Islamophobie-Report sind einzustellen

Wien (OTS) – Der kürzlich veröffentlichte und von der EU mit über 126.000 Euro geförderte „Europäische Islamophobie-Report“ bleibt weiter in der Kritik. Der Verfasser des Berichtes, das Erdogan-nahe türkische SETA-Institut, lässt eine kritische Distanz zum Islam vermissen. Viele Personen, die in diesem Bericht als „islamophob“ tituliert werden, haben sich jetzt mit einem offenen Brief an EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen gewandt. Die Hauptkritikpunkte: SETA sei ein politisches Instrument der türkischen Regierung, der Bericht selber ein Denunzinationsbericht, der keine wissenschaftlichen Standards einhalte und zudem die Demokratie gefährde.

FPÖ-Bundesparteiobmann NAbg. Norbert Hofer schließt sich dieser Kritik an: „Jeder, der sich mit dem Islam beschäftigt und auch nur eine leise Kritik anbringt, ist dem Bericht zufolge islamophob. Auch das Kopftuchverbot an Schulen, das von der letzten Bundesregierung eingeführt wurde, wird in den Bericht erwähnt. Jeder, der diese Maßnahme befürwortet, gilt in den Augen der Studienautoren als islamophob. Und das alles wird mit Geldern der EU finanziert. Damit muss Schluss sein. Solche Zahlungen sind kontraproduktiv für das friedliche Miteinander in der Europäischen Union.“

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