„Hugo Portisch – Russland und wir“: Neues Buch und Pläne für ORF-III-Doku-Zweiteiler präsentiert

Publikation des Ecowin-Verlags bereits im Handel, TV-Premiere der Dokumentation im Herbst 2021

Wien (OTS) – Mit Russland verbindet uns Europäerinnen und Europäer mehr, als uns trennt. Der Russland-Kenner Hugo Portisch stellt in seinem neuen Buch „Russland und wir“ (Ecowin Verlag), das seit gestern, Dienstag, dem 15. September 2020, im Handel erhältlich ist, mit dem Untertitel „Eine Beziehung mit Geschichte und Zukunft“ die bewegte Historie des Landes mit reichem Wissen und aus persönlichem Erleben dar. Das Werk bietet die Bühne für historische Figuren, mutige Generäle, einen schillernden Staatenlenker, der Europa die Hand reichen will, und die Begründung für Europa, sich mit Russland auseinander- und zusammenzusetzen. Basierend auf dem Buch ist für 2021 eine zweiteilige ORF-III-Dokumentation unter dem Titel „Hugo Portisch – Russland und wir“ geplant. Gestern gab eine Veranstaltung im Wiener Palais Kaiserhaus, zu der ORF und Ecowin Verlag gemeinsam mit Hausherr Michael Kraus geladen hatten, Einblicke in Portischs jüngstes publizistisches Werk und die geplante Filmproduktion.

An der Präsentation, durch die ORF-III-Chefredakteurin Ingrid Thurnher führte, nahmen neben Hugo Portisch, ORF-Generaldirektor Alexander Wrabetz, Ecowin-Verlagsleiter Dirk Rumberg und Hausherr Michael Kraus u. a. der russische Botschafter in Wien, Dmitrij Ljubinskij, die Historiker Manfried Rauchensteiner und Gerald Stourzh, Eurochambres-Präsident Christoph Leitl, Publizist Heinz Nußbaumer, der ehemalige ORF-Intendant Johannes Kunz, Regisseur Kurt Mayer, ORF-Journalistin Barbara Stöckl sowie die ORF-III-Geschäftsführer Peter Schöber und Eva Schindlauer teil.

Über die Motivation für seine neuen Projekte sagt Dr. Hugo Portisch:
„Die Welt hat sich verändert. Es gibt den Kalten Krieg nicht mehr, ab sofort haben wir es mit einem neuen Russland zu tun. Nicht mehr mit einer aggressiven Sowjetunion, sondern mit einem Russland, das über Jahrhunderte hinweg gewohnt war, sein Schicksal zu ertragen. Eine Chance für Europa, mit dem neuen Russland auch die Weltpolitik neu zu gestalten, sich durchzusetzen gegenüber China und den USA!“

ORF-Generaldirektor Dr. Alexander Wrabetz: „Jede dokumentarische Aufarbeitung der (Welt)-Geschichte in Zusammenarbeit mit dem Doyen des österreichischen Journalismus Hugo Portisch ist von unschätzbarem Wert für das digitale Gedächtnis Österreichs, das der ORF als öffentlich-rechtlicher Sender des Landes verantwortungsbewusst pflegt und ausbaut“, würdigt der ORF-Chef die Leistungen des „Geschichtslehrers der Nation“. Und: „Nach bereits bestehenden epochalen ORF-Reihen wie ‚Österreich I‘ und ‚Österreich II‘ sowie jüngeren ORF-III-Zeitgeschichteprojekten, die vom Publikum mit größter Begeisterung angenommen wurden, freut es uns sehr, gemeinsam mit Hugo Portisch eine weitere TV-Produktion basierend auf seinem neuen Buch ‚Russland und wir‘ zu realisieren. Als langjähriger ORF-Chefkommentator kennt er die Weltmacht Russland wie kaum ein anderer Österreicher und wird 2021 in einer zweiteiligen Dokumentation mit Regisseur Kurt Mayer deren politische Geschichte und Gegenwart sowie besondere Stellung als Bindeglied zwischen Europa und Asien beleuchten“, so Wrabetz.

Ecowin-Verlagsleiter Dirk Rumberg: „Hugo Portisch ist ein unnachahmlicher Weltversteher und -Erklärer. Aus diesem Buch kann man von ihm lernen, dass die Zukunft Europas auch vom Verhältnis zu Russland abhängen wird.“

Zur Dokumentation „Hugo Portisch – Russland und wir“

Basierend auf dem Buch ist für 2021 unter dem Titel „Hugo Portisch – Russland und wir“ eine zweiteilige ORF-III-Dokumentation unter der Regie von Kurt Mayer geplant. Dreharbeiten und Produktion sind für Frühling/Sommer 2021 anberaumt, Fertigstellung und Ausstrahlung sollen im Herbst 2021 im Rahmen der Programmleiste „zeit.geschichte“ erfolgen. In zwei Teilen à 50 Minuten wird der Film eine aktuelle Bestandsaufnahme des heutigen Russlands unter besonderer Berücksichtigung seiner Historie bieten. Am Anfang steht ein Blick auf die moderne Weltmacht mit ihrer glitzernden Metropole Moskau und dem politischen Anspruch von Präsident Wladimir Putin, den internationalen Einflussbereich auszubauen und Russland wieder zu alter Stärke zu führen. Mit der Besetzung der Krim, dem Eingreifen in der Ukraine und dem Engagement im Syrienkrieg setzt Putin die russischen Interessen auch militärisch durch. Maßgeblich bestimmt wird die Rolle des größten Staates der Erde durch seine geografische Lage und die besondere Bedeutung als Bindeglied zwischen Asien und Europa. Russland ist ein europäisches Land und auch wenn die Europäische Union ihm nicht offen feindselig gegenübersteht, fällt ihr die Verständigung dennoch schwer – wie verhärtet die Fronten zum Teil sind, zeigte sich zuletzt im Fall des vergifteten russischen Oppositionspolitikers Alexej Nawalny.

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