Verein Springboard erhält Intercultural Achievement Award 2021 des Außenministeriums

Ausgezeichnet für Laptop-Spenden an Kinder und Jugendliche

Wien (OTS) – Der Verein Springboard, eine 2015 in Wien gegründete Plattform zur Förderung von sozial und ökonomisch benachteiligten Familien, erhielt gestern den renommierten Intercultural Achievement Award 2021 (IAA) in der Kategorie „Bestes österreichisches Projekt“, vergeben vom Bundesministerium für europäische und internationale Angelegenheiten. Der von Robert Gulla und Michael Schaumann ins Leben gerufene Verein hat gemeinsam mit ihren langjährigen Partnern im Rahmen des Projekts „Go Digital“ mehr als 400 Laptops gesammelt und gespendet. Unterstützt werden speziell junge Österreicher und Migranten in schwierigen Verhältnissen, um damit ein Stück mehr Chancengleichheit zu schaffen.

Einmal im Jahr zeichnet das Bundesministerium für europäische und internationale Angelegenheiten innovative, interkulturelle Projekte mit dem IAA aus. Für den besonderen Einsatz bei der Bekämpfung des „Digital Divide“ bei schulpflichtigen Kindern darf sich das Projekt „Go Digital“ des Vereins Springboard über den gestern verliehenen IAA in der Kategorie „Bestes österreichisches Projekt“ freuen. „Go Digital“ setzt sich seit Beginn der Corona-Pandemie für die Chancengleichheit beim E-Learning ein. Im digitalen Bereich den Wandel über alle sozialen Schichten hinweg voranzutreiben, ist für Springboard und Robert Gulla, Mitbegründer des Vereins, ein Herzensprojekt: „Finanziell fehlt es vielen Familien an nötigen Mitteln für die mittlerweile essenziellen Endgeräte im Schulalltag. Wir wollen hier allen Kindern und Jugendlichen die gleichen Möglichkeiten geben. Das Recht auf Bildung darf nicht an der Ausstattung scheitern.“

Digitales Lernen für alle

Seit Start des Projekts im März 2020 konnte der Verein bereits mehr als 400 Laptops im Wert von insgesamt rund 100.000 Euro sammeln. Verlassen kann sich Springboard dabei auf etablierte Partner: Die Radislowitsch-Braun’schen Stiftung – vertreten und verwaltet durch die Stadt Wien – unterstützt das Projekt seit Anfang an finanziell und trägt maßgeblich zu seinem Erfolg bei. A1 steuerte durch eine Sachspende allein in diesem Jahr 30 Geräte bei. Die Galerie Kovacek und Zetter GmbH leistete mit ihrer großzügigen Geldspende einen bedeutenden Beitrag. Alle Spenden gehen über das langjährige Netzwerk etablierter Kooperationspartner, wie Caritas, Tralalobe, das Integrationshaus, Interface Wien, Big Brothers Big Sisters, Lobby 16, Diakoniewerk und das Bach Bildungszentrum der Diakonie in Mödling, an finanzschwächere Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene.

Inspirierende soziale Projekte aus aller Welt

Um die renommierte Auszeichnung bewerben können sich Non-Profit und privatwirtschaftliche Organisationen aus aller Welt. „Der Intercultural Achievement Award ist ein Schlüsselprojekt des interkulturellen Dialogs,“ erklärt Jugend- und Integrationsministerin Susanne Raab. „Gerade die erfolgreichen und innovativen Projekte aus Österreich zeigen auf, wie Chancen im interkulturellen Zusammenleben genutzt und konkrete Herausforderungen der Integration gemeistert werden können.“ Außenminister Michael Linhart ergänzt: „Ich gratuliere den diesjährigen Gewinnern herzlich, es freut mich besonders, dass die diesjährigen Siegerprojekte einen so starken Jugendbezug haben. Viele zivilgesellschaftliche Organisationen haben erkannt, dass die Einbindung junger Menschen wichtig für die Schaffung einer nachhaltigen, friedlichen Gesellschaft ist.“

Aufgrund des Lockdowns fand die Verleihung des IAA gestern virtuell statt. Michael Schaumann, Mitbegründer des Vereins Springboard: „Die Auszeichnung ehrt uns sehr und treibt uns an, weiterhin für die weniger Begünstigten in unserer Gesellschaft einzutreten. Darüber hinaus sind die Gewinnerprojekte aus anderen Ländern, die wir im Rahmen des Awards kennenlernen durften, eine wahre Inspiration.“ Das Video der Preisverleihung ist online abrufbar unter [www.bmeia.gv.at] (https://www.ots.at/redirect/bmeia6)

Über Springboard

Der Verein Springboard wurde von Robert Gulla und Michael Schaumann gegründet, um junge Österreicher_innen und Migranten_innen aus sozial und ökonomisch benachteiligten Verhältnissen zu unterstützen. Egal ob es um die Stärkung persönlicher Potenziale, die Vermittlung des richtigen Ausbildungs- oder Arbeitsplatzes oder die Überprüfung möglicher finanzieller Förderungen und Stipendien geht:
Der Verein Springboard steht mit Fachexpertise sowie einem breiten Netzwerk an Kontakten zur Seite und bietet Hilfe zur Selbsthilfe. So berät der Verein die Jugendlichen unter anderem bei ihrer Berufswahl. Mentoring-Programme, Karriere-Workshops und Vorträge verhelfen darüber hinaus zu einem leichteren Berufseinstieg. Der Verein vermittelt jedes Jahr rund 50 Praktika, Lehrstellen und Jobs.

Mag. Robert Gulla
Obmann
Verein SPRINGBOARD
T.:+43 1 716 39 32
E.: springboardwien@gmail.com

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