Rauch: Krisenbewältigung im Sozialen Europa darf niemanden zurücklassen!

Europatag – „Gut ausgebaute und für alle zugängliche Sozialschutz- und Gesundheitssysteme in Europa essentiell für aktuelle und künftige Herausforderungen“

Wien (OTS/BMSGPK) – Der gemeinsame Weg der Europäischen Union hat sich in der Pandemiebewältigung bewährt. Das Ziel muss sein, diese gemeinschaftlichen Strukturen auch in Zukunft bestmöglich zu nutzen, denn wir stehen vor neuen Herausforderungen: „Die EU und ihre Mitgliedstaaten sind gerade angesichts des Kriegs in der Ukraine sowie der Klimakrise, der Pandemie und ihrer sozialen und gesundheitlichen Folgen jetzt besonders gefordert – für die Erhaltung des Friedens, aber auch für die weitere Entwicklung einer starken und nachhaltigen Sozial- und Gesundheitsunion. Die Auswirkungen dieser Ereignisse machen nun einmal nicht vor unseren Staatsgrenzen Halt“, betont Sozial- und Gesundheitsminister Johannes Rauch anlässlich des heutigen Europatages.****

Krisen, die ganz Europa treffen würden, müssten zusammen bewältigt werden: „Nur mit gemeinsamen Anstrengungen können wir diesen Herausforderungen wirksam begegnen“, führt Rauch aus. Das Beispiel „Grüner Pass“ habe das erfolgreich gezeigt und sicheres Reisen in der Pandemie wieder ermöglicht. Auch gemeinsame Bemühungen um den Impfstoff für alle sind ein Erfolg der Europäischen Union.

Krisenbewältigung solle dabei besonders auf die Schwächsten nicht vergessen und breit gedacht werden. Sozialminister Johannes Rauch ruft zu einem starken Sozialen Europa auf: „Das Soziale Europa kommt überall dort zum Tragen, wo ein gemeinsames Vorgehen bzw. gemeinsame Standards positive Synergien schaffen. Eine Krisenbewältigung darf niemanden zurücklassen und muss mit Ökologisierung und sozialem Schutz einhergehen.“, steht für Sozial-und Gesundheitsminister Rauch fest.

Insbesondere Armut in Europa möchte Johannes Rauch abschaffen:
„Für mich als Sozialminister ist angesichts der aktuellen Herausforderungen ein verstärktes Engagement zur Umsetzung der Europäischen Säule sozialer Rechte auf allen Ebenen, insbesondere aber zur Armutsvermeidung und –bekämpfung, besonders wichtig. Es zeigt sich europaweit, dass gut ausgebaute und für alle zugängliche Sozialschutz- und Gesundheitssysteme essentiell für die Krisenbewältigung sind.“ Ihr Funktionieren sei ein Gradmesser für Resilienz und sichere den sozialen Frieden. Die derzeitigen globalen Herausforderungen würden dabei rasches und entschlossenes Handeln auf europäischer Ebene verlangen.

Dass sich Krisen nämlich akut auf viele Bereiche des Lebens und insbesondere auch auf Soziales auswirken, zeigen uns die derzeitigen Teuerungen bei Lebensmitteln und die gestiegenen Gas- und Ölpreise. Rauch kritisiert in diesem Zusammenhang die Abhängigkeiten in der Energieversorgung, die besonders denjenigen zu schaffen machen, die ohnehin am wenigsten haben: „Angesichts des Kriegs in der Ukraine und seiner bereits spürbaren Folgen für uns alle, müssen wir europaweit möglichst rasch von fossilen Energieträgern und damit auch aus geopolitischen Abhängigkeiten wegkommen, um eine nachhaltigere Versorgungssicherheit zu fairen Preisen gewährleisten zu können.“, appelliert Sozial- und Gesundheitsminister Rauch für eine nachhaltige Stärkung eines unabhängigeren und Sozialen Europas. (schluss)

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