„Luxus, Glamour, blaues Meer“: „Universum History“ dokumentiert die „Geschichte der Côte d’Azur“

Am 24. Juni um 23.05 Uhr in ORF 2; danach: Kult-Thriller „Der Swimmingpool“

Wien (OTS) – Es ist eine der schönsten Regionen Europas und wohl die glamouröseste: der Küstenstreifen der Côte d’Azur an der französischen Riviera zwischen Monaco und Nizza. Hier geben sich die Reichen und Schönen, Stars, Künstler/innen und der Adel ein Stelldichein. Leichtigkeit und außergewöhnliche Eleganz – das ist das Lebensgefühl, das die Côte d’Azur vermittelt. Ihr Ruhm gründet auf einer glanzvollen Vergangenheit, die eng mit dem legendären Grand Hôtel du Cap-Eden-Roc verwoben ist. Bis heute hat die Côte d’Azur nichts von ihrer Anziehungskraft verloren. Sie ist mehr als nur ein Sehnsuchtsort: Sie ist ein Mythos. In der Dokumentation „Luxus, Glamour, blaues Meer – Geschichte der Côte d’Azur“ von Irina von Gagern und Hannes Schuler (ORF-Bearbeitung: Judith Brandner) lässt „Universum History“ die goldenen Jahre der Côte d’Azur am Freitag, dem 24. Juni 2022, um 23.05 Uhr in ORF 2 wieder aufleben – anhand von kürzlich entdecktem Archivmaterial des luxuriösen Hotels in Antibes. So manch erstaunliche Begegnung mit den Stars von einst ist garantiert. Um 23.50 Uhr folgt der Kult-Thriller „Der Swimmingpool“, in dem Romy Schneider mit Alain Delon, Jane Birkin und Maurice Ronet am Pool einer südfranzösichen Villa an der Côte d’Azur in eine tragische Vierer-Beziehung verstrickt wird.

Seinen Namen verdankt der Küstenstreifen dem französischen Dichter Stéphen Liégeard, der die „blaue Küste“ in einem Roman verewigte. Die Côte d’Azur ist Synonym für Luxus und Dekadenz, Dramen und Affären. Gemeinhin wird die „blaue Küste“ mit dem Jetset der 1950er Jahre verbunden: Damals feierten Prominente wie Brigitte Bardot oder Gunter Sachs in St. Tropez wilde Partys. Die frischgebackene Oscar-Preisträgerin Grace Kelly heiratete den Fürsten von Monaco und lieferte den Gazetten monatelang Stoff und Traumbilder. Kellys Hochzeit mit Fürst Rainier war ein Jahrhundertereignis. Kuppler war der griechische Reeder Aristoteles Onassis. Er wollte das Image des Zwergstaates Monaco aufpolieren.

An einem Ort haben sich die Wege fast aller berühmten Besucherinnen und Besucher im vergangenen Jahrhundert gekreuzt: im Hôtel du Cap-Eden-Roc in Antibes. Seit seiner Gründung vor rund 150 Jahren beherbergt es Künstlerinnen und Künstler, Königinnen und Könige, Diven und Stars. In den 1960er Jahren wechselt es den Besitzer. Ein deutsches Liebespaar segelt 1964 die Küste entlang – der Großindustrielle Rudolf-August Oetker und seine junge Frau Maja. 15 Jahre zuvor war Oetker – SS-Mitglied im Zweiten Weltkrieg – aus der Internierung in Paderborn entlassen und als unbelastet entnazifiziert worden. Der Segeltörn an der Côte d’Azur verändert das Leben des Ehepaars – sie erliegen dem Charme der Gegend. Fünf Jahre später kauft Oetker das Grand Hotel, das zur Oetker Collection Masterpiece Hotels gehört. Ein günstiges Zimmer kostet dort heute rund 800 Euro pro Person. Im Hôtel du Cap-Eden-Roc fand und findet so manches illustre Paar diskreten – und teuren – Unterschlupf, wie der englische König Edward VIII mit seiner Geliebten Wallis Simpson.

Berühmt ist die Côte d’Azur auch für das Filmfestival von Cannes, das seit 1946 dort abgehalten wird. Es ist eines der weltweit bedeutendsten und glamourösesten Filmfestivals. Als Hauptpreis für den besten Film wird alljährlich die Goldene Palme vergeben.

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