Grüne Wien/Stark: Radwege dürfen nicht auf Kosten von Fußwegen und Grünräumen gebaut werden

Rot/Pink versagt beim Klimaschutz und hinkt den eigenen Ankündigungen hinterher

„So baut man im Jahr 2022 keine Radwege“, kritisiert der Verkehrssprecher der Grünen Wien, Kilian Stark, die Art und Weise, wie in der Stadt Wien derzeit Radwege errichtet werden. „Die Gestaltung der Radwege in Wien folgt derzeit einem Muster: Entweder es werden für Radwege Fußwege beseitigt oder wertvoller Grünraum zubetoniert. Hauptsache, die Fahrspuren für die Autos bleiben erhalten“, so Stark. So geschehen heuer in der Wienzeile, auf der Wagramer Straße, und jetzt wieder in der Lasallestraße und auf der Breitenfurter Straße.

„Wir wollen eine Umverteilung des Straßenraums: 2030 sollen nach den Zielen der Stadt Wien um 40 Prozent weniger Autos in den Straßen Wiens unterwegs sein, dafür doppelt so viele Wege mit dem Rad zurückgelegt und mehr zu Fuß gegangen werden. Die Konsequenz ist logisch: weniger Platz für Autos, mehr für Rad- und Fußwege. Außerdem steht uns ein immer heißer werdendes Klima bevor. Das sollten wir nicht durch Zuasphaltierung von Grünflächen verstärken, sondern umgekehrt für mehr Grün sorgen. Die Stadtregierung ist hier als Geisterfahrerin unterwegs“, so Stark.

Mit verbalen Superlativen will die Stadtregierung davon ablenken, dass sie ihre eigenen Wahlversprechen bricht: “Im Wahlkampf haben beide Regierungsparteien 30 km Radwege pro Jahr versprochen. Tatsächlich sollen dieses Jahr rund 8 km Radwege, 5 km davon neu, gebaut werden. Das ist zu wenig für den Klimaschutz und das ist eine bewusste Täuschung der Wähler:innen”, mahnt Stark abschließend die Einhaltung von Ankündigungen der Stadtregierung ein. 

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