Grüne Wien/Pühringer, Spielmann: Wiener Energieunterstützung Plus muss vereinfacht und ausgeweitet werden!

Die anhaltende Energiekrise und die Inflation von 10,5 Prozent treiben weiterhin die Energiekosten in die Höhe und belasten die Menschen in Wien. Die Grünen Wien begrüßen daher grundsätzlich, dass mit der Förderung der Wiener Energieunterstützung Plus um bis zu 500 Euro die Folgen der Teuerung abgefedert werden sollen. Die Umsetzung lässt jedoch zu wünschen übrig. „Zu spät, zu kompliziert, zu bürokratisch”, bewerten Parteivorsitzende Judith Pühringer und Sozialsprecherin Viktoria Spielmann die Förderung Wiener Energieunterstützung Plus.

Aus Sicht der Grünen Wien muss die Zielgruppe im Sinne der Prävention von Energiearmut erweitert werden. „Die Ausweitung der Bezugsgrenzen auf Menschen mit einem Einkommen unter der Armutsgefährdungsschwelle (1.371 Euro pro Ein-Person Haushalt) hilft jenen, die von den explodierenden Energiepreisen hart getroffen werden, aber knapp über dem Existenzminimum leben und daher keine Ansprüche auf Sozialleistungen haben. Rot-Pink darf diese Menschen nicht im Stich lassen,” so die Sozialsprecherin der Grünen Wien, Viktoria Spielmann. Vor allem die enormen bürokratischen Hürden durch den Nachweis von zahlreichen Unterlagen und der begrenzte Zeitraum der Antragsstellung von 2 Monaten sehen die Grünen kritisch. „Von den Erfahrungen aus der Mindestsicherung wissen wir, dass die Nicht-Inanspruchnahme der Leistungen 30 Prozent ausmacht. Es ist daher auszugehen, dass die Rate bei den Förderungen durch bürokratische Hürden und begrenzten Zeitraum wesentlich höher sein wird,” so Pühringer.
Die Grünen Wien erinnern erneut daran, dass die Wiener Energiekostenpauschale (direkte und automatische Einmalzahlung von 200 Euro an Sozialleistungsbezieher:innen) nachträglich auch an Bezieher:innen von Kranken- und Rehageld ausbezahlt werden muss. „Wir haben Stadtrat Hacker im Gemeinderat und Landtag wiederholt drauf aufmerksam gemacht, dass die Stadtregierung bei der Einmalzahlung auf die Menschen, die Kranken- oder Rehageld beziehen, vergessen haben. Es ist schlichtweg nicht nachvollziehbar, warum man hier weiterhin untätig bleibt”, so Pühringer und Spielmann abschließend.

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