
Erfolgreiche Jahresbilanz des uniformierten Fahrraddienstes
Vorfallszeit: 2022, Vorfallsort: Wien
Wien (OTS) – Der uniformierte Fahrraddienst der Landesverkehrs-abteilung Wien führt regelmäßig Schwerpunktaktionen im Wiener Stadtgebiet durch. Dabei konnten die Beamten heuer bereits beachtliche Erfolge erzielen.
Es ist ihnen im Laufe des Jahres gelungen, insgesamt 79 Elektro-fahrzeuge aus dem Verkehr zu ziehen, die die zulässige Höchst-geschwindigkeit erheblich überschritten. Beispielsweise stellten sie bei einem E-Scooter fest, dass dieser eine Spitzen- geschwindigkeit von 96 km/h statt den erlaubten 25 km/h erreichen kann. Die Messung fand auf einer Prüfwalze statt. Oder ein E-Bike, ebenfalls auf einer Walze gemessen, bei dem eine Höchstgeschwindigkeit von 53 km/h statt der erlaubten 25 km/h festgestellt wurde.
210 E-Scooter-Fahrer, 1646 Fahrradfahrer, 59 Kraftfahrzeuglenker und 94 Fußgänger wurden wegen Missachtung des Rotlichts beanstanden.
Weiters wurden 21 E-Scooter-Fahrer, 178 Fahrradfahrer, 198 Kraftfahrzeuglenker wegen Telefonierens während der Fahrt angezeigt bzw. mittels Organmandat beanstandet.
Ein besonderes Augenmerk wird auch auf die Beschaffenheit der E-Scooter, Fahrräder aber auch der Kraftfahrzeuge gelegt. Hierbei wurden insgesamt 592 Organmandate eingehoben und 73 Anzeigen gelegt.
Auch das widerrechtliche Befahren von Gehsteigen und Fußgängerzonen wurde insgesamt mehr als 430 Mal geahndet.
Insgesamt wurden im Laufe des Jahres 2022 rund 5000 Organmandate eingehoben und rund 3360 Anzeigen gelegt.
Der uniformierte Fahrraddienst wurde 2008 in der Landespolizei-direktion Wien eingeführt und besteht aus insgesamt rund 150 Einsatzbeamten, die vorwiegend ihren Dienst in den Stadtpolizei-kommanden versehen. Einen Fachbereich der Landesverkehrsabteilung Wien, der aus 14 hauptamtlichen Fahrradpolizistinnen und Fahrradpolizisten besteht, gibt es seit März 2021.
Der uniformierte Fahrraddienst nimmt sicherheitspolizeiliche und verkehrspolizeiliche Aufgaben wahr. Letztere umfassen die Unfall-prävention und die Steigerung der Verkehrssicherheit.
Landespolizeidirektion Wien – Pressestelle
Markus Dittrich
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