Totschnig: Lehre in der Land- und Forstwirtschaft hat Zukunft!

Landwirtschaftsminister Totschnig, LKÖ-Präsident Moosbrugger und Landarbeiterkammer-Vorsitzender Freistetter zeichneten Lehrlinge und Meister aus ganz Österreich in Salzburg aus

Landwirtschaftsminister Norbert Totschnig zeichnete gestern gemeinsam mit dem Vorsitzenden der Österreichischen Landarbeiterkammer, Andreas Freistetter, und LKÖ-Präsident Josef Moosbrugger in Salzburg die besten land- und forstwirtschaftlichen Lehrlinge sowie Meisterinnen und Meister Österreichs aus. Fotos von der Auszeichnungsveranstaltung stehen auf der Homepage des Landwirtschaftsministeriums zur Verfügung: Fotoservice (bml.gv.at) 

TOTSCHNIG: ÖSTERREICHS DUALE LEHRLINGSAUSBILDUNG IST EINZIGARTIG IN EUROPA

„Die heimische Landwirtschaft ist das Rückgrat unserer Gesellschaft. Umso wichtiger ist es, junge Menschen dafür zu begeistern, Berufe in dieser lebenswichtigen Branche zu ergreifen. Eine fundierte Ausbildung ist das Schlüsselelement, um für kommende Herausforderungen gut gerüstet zu sein. Mit maßgeschneiderten Ausbildungen in den aktuell 15 Sparten der land- und forstwirtschaftliche Lehrberufe in Österreich bieten wir die Basis für einen optimalen Start ins Berufsleben. Lehre in der Land- und Forstwirtschaft hat Zukunft – und ihr seid der beste Beweis dafür“, gratulierte Totschnig den Absolventinnen und Absolventen. „Pro Jahr bilden wir rund 800 Lehrlinge aus. Unsere duale Lehrlingsausbildung ist einzigartig in Europa, darauf können wir stolz sein“, so Totschnig, der sich bei den Ausbildungsbetrieben, der Landarbeiterkammer und der Landwirtschaftskammer für die bewährte Zusammenarbeit im Sinne der land- und forstwirtschaftlichen Ausbildung bedankte.

FREISTETTER: LEHRLINGE UND MEISTER SIND EIN KOSTBARES GUT DER LAND- UND FORSTWIRTSCHAFT

„Unsere Lehrlinge sind die neue Generation auf die sich die Land- und Forstwirtschaft in Österreich verlassen kann. Die Ausgezeichneten zeigen uns, dass es in der Land- und Forstwirtschaft motivierten, wissbegierigen und ehrgeizigen Nachwuchs gibt. Wir freuen uns, dass das Interesse an land- und forstwirtschaftlichen Berufen den vielen Krisen zum Trotz weiterhin ungebrochen ist und bedanken uns auch bei den Betrieben, die diese Ausbildungen ermöglichen und den jungen Menschen zur Seite stehen“, so Freistetter. „Unsere hervorragenden Meister spiegeln das hohe Ausbildungsniveau und die Karrieremöglichkeiten im Wirtschaftssektor Agrar wider. Vom Lehrling, zum Facharbeiter und danach zum Meister – die Möglichkeiten sind vielfältig. Es gibt nichts schöneres, als die Versorgung Österreichs mit lebensnotwendigen Produkten in den besten Händen zu wissen“, freut sich Freistetter. 

MOOSBRUGGER: LAND- UND FORSTWIRTSCHAFT BIETET DER JUGEND CHANCEN

„Die aktuellen Herausforderungen beweisen, dass eine vitale bäuerliche Land- und Forstwirtschaft für die Versorgung unserer Bevölkerung unverzichtbar ist und auch der Jugend Chancen bietet. In keinem anderen Land der EU gibt es zudem so viele Jungbäuerinnen und Jungbauern wie in Österreich. Und gerade in schwierigen Zeiten sind Jugendliche von unschätzbarer Bedeutung, die sich ihrer Ausbildung und Tätigkeit mit so viel Engagement und Begeisterung widmen, denn sie sind die Zukunft“, betont Moosbrugger. „Große Anerkennung gilt auch den Ausbildungsbetrieben, die all das ermöglichen und die Lehrlinge auf ihrem Weg mit so viel Knowhow und Einsatz unterstützen. Sie alle und die Meisterinnen und Meister beweisen, dass Österreichs Land- und Forstbetriebe von gut ausgebildeten Fachkräften geführt werden und nicht von Investoren oder angelernten Arbeitskräften. Das hohe österreichische Ausbildungsniveau schlägt sich in der Qualität der Produkte, Umwelt- und Tierwohlleistungen und vielem mehr positiv nieder. Und diese Vorzüge müssen wir auch für die Zukunft erhalten“, so der LKÖ-Präsident.

Der Bogen des Ausbildungsportfolios spannt sich über alle Facetten der Land- und Forstwirtschaft: vom ländlichen Betriebs- und Haushaltsmanagement über den Garten-, Feldgemüse-, Obst- und Weinbau bis zur Pferde-, Fischerei, Geflügel- oder Bienenwirtschaft. Insgesamt werden pro Jahr rund 800 Lehrlinge ausgebildet.

Folgende Lehrlinge wurden gestern in Salzburg ausgezeichnet: 

Berufsjäger

* Georg May, Tirol
* Philipp Stern, Tirol

Facharbeiter Bienenwirtschaft

* Sanda Pospischil, Salzburg
* Kartharina Wolf, Wien

Facharbeiter Feldgemüse

* Petra Metzler, Vorarlberg

Forstfacharbeiter

* Simon Niklas Bauer, Oberösterreich
* Xaver Nimmervoll, Oberösterreich
* Sebastian Oberhammer, Tirol

Facharbeiter Gartenbau

* Raphael Aschauer, Salzburg
* Michaela Bergauer, Niederösterreich
* Shaliya Ravana De Silva, Oberösterreich
* Katharina Elisabeth Egle, Salzburg
* Julia Girardi, Vorarlberg
* Emily Groiss, Niederösterreich
* Natalie Hamberger, Niederösterreich
* Andreas Stefan Hansel, Salzburg
* Vanessa Maria Hofstätter, Steiermark
* Lukas Isser, Tirol
* Elisa Kröll, Tirol
* Julian Sebastian Lauring, Wien
* Katharina Lener, Tirol
* Theresa Lesky, Steiermark
* Veronika Paier, Steiermark
* Lorena Schnetzer, Vorarlberg
* Lisa Maria Schüttenkopf, Kärnten
* David Weihs, Niederösterreich 

Facharbeiter Landwirtschaft

* Roland Brauner, Niederösterreich
* Michael Höfler, Niederösterreich 

Facharbeiter Weinbau und Kellerwirtschaft

* Michael Leopold, Niederösterreich 

Folgende Meisterinnen und Meister wurden ausgezeichnet:

Bienenwirtschaft

* Adriana Traunmüller, Wien

Forstwirtschaft

* Anna Hasenschwandtner, Salzburg

Gartenbau

* Anja Buch, Steiermark
* Patrick Dampfhofer, Steiermark
* Daniel Ganger, Wien

Landwirtschaft

* Christoph Rudolf Grutschnig, Kärnten
* Angelika Schönhart, Kärnten

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