
Das Weihnachtsgeld ist nicht vom Himmel gefallen
IFES-Befragung unterstreicht Bedeutung der Sonderzahlung in Zeiten der Teuerungskrise
Ein Großteil der österreichischen Arbeitnehmer:innen erhält Ende November eine Sonderzahlung, das sogenannte Weihnachtsgeld. Für viele Beschäftigte sind die Sonderzahlungen (Urlaubs- und Weihnachtsgeld) so selbstverständlich wie die jährliche Gehaltserhöhung. Gerade in Zeiten der Teuerungskrise stellen die Sonderzahlungen einen unverzichtbaren Bestandteil der finanziellen Planung dar. Eine von der Gewerkschaft GPA in Auftrag gegebene Befragung des Meinungsforschungsinstitutes IFES untersucht die aktuelle Bedeutung des Weihnachtsgeldes vor dem Hintergrund der Teuerungskrise.
Für 61 % der Befragten stellt das Weihnachtsgeld einen unverzichtbaren Bestandteil der finanziellen Planung des Haushaltes dar. Bei Bezieher:innen niedriger Einkommen liegt der Wert bei 69 %. Für 37 % ist es ein erfreuliches Zubrot.
Die Verwendung für Weihnachtsgeschenke steht für knapp die Hälfte der Befragten (49 %) im Vordergrund. 41 % verwenden es für spätere Anschaffungen und für Altersversorgung. Schon 32 % brauchen das Weihnachtsgeld auch für die Bestreitung alltäglicher Ausgaben und bereits jede/r fünfte Arbeitnehmer:in verwendet die Sonderzahlung zum Abdecken von Schulden und Kontoüberziehungen.
Gewerkschaft GPA – Öffentlichkeitsarbeit
Mag. Martin Panholzer
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